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Skandal um toten WalInterna enthüllen: Rettungsaktion war ein Fiasko

Tierärztin Anne Herrschaft und Helfer bei totem Buckelwal

Copyright: Marcus Golejewski/dpa

Tierärztin Anne Herrschaft und Helfer bei totem Buckelwal.

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Ein geheimes Protokoll legt das ganze Ausmaß der Tragödie um Wal Timmy offen.

Die Tragödie um Wal Timmy, der tot vor der dänischen Insel Anholt aufgefunden wurde, ist schlimm genug. Doch was nun bekannt wird, sprengt alle Dimensionen. Ein internes Dokument eines Aktivisten, Jeffrey Foster, bringt das eigene Team massiv in die Bredouille und zeichnet ein erschütterndes Bild der sogenannten Rettungsmission.

Foster, der laut eigener Aussage die Freilassung koordinierte, beschreibt die Ereignisse völlig anders als bisher dargestellt. Seine Notizen widerlegen die Geschichte einer geglückten Befreiung und lassen die gesamte Operation als pures Chaos erscheinen. Die Akteure weisen sich gegenseitig die Schuld zu, aber keiner will die Verantwortung tragen. Das berichtet „t-online“.

Schock-Details: Timmy schon vor der Befreiung schwer verletzt

Der absolute Hammer: Fosters Bericht zufolge war Timmy schon am 1. Mai morgens in einem katastrophalen Zustand. Eine Untersuchung offenbarte demnach eine Liste an Verletzungen: Risswunden am Kopf, verursacht durch Bolzen am Frachtkahn, Schürfwunden von Gurten und eine riesige, etwa 60 Zentimeter lange Wunde an der rechten Flosse. An der linken Körperseite eine massive Abschürfung von einem Meter Länge und einem halben Meter Breite. Das Team war alarmiert, doch die Öffentlichkeit erfuhr davon nichts.

Auch das Anbringen des GPS-Senders geriet zum Desaster. Der einzige Tracker, den man hatte, war für Robben und für einen Buckelwal komplett unpassend. Man improvisierte mit zurechtgeschnittenen Feuerwehrschläuchen und Epoxidharz. Doch Timmys Rückenflosse war für die 7,5 Zentimeter langen Edelstahlstifte zu massiv – am Ende hielt nur ein einziger Stift das Gerät. Warum der Sender nicht schon viel früher befestigt wurde, als der Wal wochenlang im flachen Wasser lag, bleibt ein Rätsel.

Mess-Panne: Der Transporter war viel zu klein für den Wal

Als wäre das nicht schon schlimm genug, kam heraus: Der Wal wurde falsch vermessen! Die Barge war zu eng, Timmy konnte sich nicht einmal drehen. Auf der unruhigen See prallte das Tier immer wieder gegen die Wände. Die Situation an Bord wurde laut Foster chaotisch, Absprachen wurden ignoriert und der erste Befreiungsversuch am 1. Mai scheiterte.

Fosters Protokoll enthüllt zudem krasse Widersprüche. Er schreibt von einem Krisentreffen am Abend des 1. Mai, bei dem eine klare Strategie für den nächsten Tag festgelegt wurde. Das steht im kompletten Gegensatz zu den Behauptungen der Tierärztin Tönnies. Sie hatte erzählt, sie sei von der Freilassung völlig überrumpelt worden, als sie zufällig aufwachte.

Am folgenden Morgen spitzte sich die Lage zu. Foster beschreibt, wie die Besatzung der Barge gegen 6.30 Uhr einfach losfuhr und sein Team zurückließ. Vom Schlepper aus musste er mitansehen, wie Timmy vor Skagen aus dem Transporter gezerrt wurde – angeblich mit deutlich mehr Kraft als abgesprochen und über Sandsäcke ins offene Meer gezogen.

Crew schlägt zurück: „Verhalten war extrem und besorgniserregend“

Die Schiffsbesatzungen weisen jedoch alle Anschuldigungen zurück. In einer Mitteilung der Reederei JEB wird klargestellt, dass die Verantwortung für die Mission bei der Privatinitiative lag. Außerdem sei die Barge nur für Binnengewässer konzipiert gewesen und einige Aktivisten hätten keinerlei Erfahrung auf offener See besessen. Die Sicherheit aller habe an erster Stelle gestanden.

Besonders schwere Vorwürfe werden gegen die Tierärztin Tönnies erhoben. Ihr Auftreten an Bord wird als „zunehmend belastend und grenzüberschreitend“ geschildert. Nach der Freilassung sei ihr Zustand „so extrem und besorgniserregend“ gewesen, „dass nach der Freilassung des Wals der gesamte Bereich des Decks überwacht werden musste, um auszuschließen, dass Frau Dr. Tönnies von Bord springt, um dem Wal hinterher zu schwimmen“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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