Der 1. FC Köln muss in diesem Sommer einige Personalien klären. Dazu zählt auch noch ein alter Keller-Flop, der es sich gerade auf Mallorca gut gehen lässt.
Pommes im PoolSo bereitet sich Keller-Flop auf FC-Rückkehr vor

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Stürmer Imad Rondic lässt es sich im Mai 2026 am Pool auf Mallorca gutgehen.
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Im Winter 2025 wäre er beinahe zum Pokal-Helden geworden. Imad Rondic (27) erzielte bei seinem ersten FC-Einsatz im DFB-Pokal-Viertelfinale bei dem damaligen Doublesieger Bayer Leverkusen in der 112. Minute den vermeintlichen 3:3-Ausgleichstreffer. Doch der Jubel wurde erstickt, denn das Tor wurde nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Damals keimten dennoch Hoffnungen auf: Hatte Sportchef Christian Keller (49) endlich mal ein goldenes Händchen? Der damalige FC-Boss hatte Rondic im Winter für rund 1,5 Millionen Euro von Widzew Lodz ans Geißbockheim geholt und ihm einen Vertrag bis 2029 gegeben. Doch der 1,90 Meter große Mittelstürmer konnte sich nicht durchsetzen. Er kam nach dem Pokal-Debüt auf zehn Zweitligaspiele und ein Tor.
Imad Rondic hat in Köln noch einen Vertrag bis 2029
Vom FC wurde immer versichert, dass der Spieler kein hohes Gehalt kassieren würde, deshalb sei das Risiko gering. Dennoch möchte der aktuelle Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) Rondic lieber loswerden. Der Bosnier urlaubt gerade auf Mallorca, und genießt dort die Sonne und Sandwiches mit Pommes am Pool. So bereitet er sich auf die Rückkehr nach Köln vor.
Oder findet er in der Sommerpause einen neuen Klub? Bisher musste der FC den Angreifer immer ausleihen: Zunächst nach Polen zu Rakow Czestochowa. In der Rückrunde der vergangenen Saison stürmte Rondic dann für Preußen Münster, um im Kampf um den Klassenerhalt zu helfen. Doch Rondic erzielte in 14 Einsätzen nur zwei Treffer und Münster stieg am Ende in die 3. Liga ab.
Von Münster-Coach Alois Schwartz gab es aber in der Saison durchaus Lob: „Imad macht seine Sache sehr gut. So ist er auf jeden Fall gesetzt.“ In den letzten vier Spielen stand der Bosnier bis auf drei Minuten immer über die volle Spielzeit auf dem Platz. Er hatte sich in den entscheidenden Wochen seinen Stammplatz erkämpft.
In Köln ist dadurch auch die Hoffnung gewachsen, Rondic verkaufen zu können. Er steht neben weiteren Spielern ganz oben auf der möglichen Abgangsliste. Rondics Berater Laurent Burkart sagte gegenüber „Bild“: „Es gibt durchaus schon Anfragen für Imad – auch aus der 2. Liga.“
Aber solange keine konkreten Angebote beim FC reinflattern, muss man erst einmal davon ausgehen, dass er zum Trainingsbeginn zurück ans Geißbockheim kehrt. Nach Informationen von EXPRESS.de ist der FC dieses Mal aber absolut bestrebt, Rondic zu verkaufen. Eine weitere Leihe wäre die schlechtere und ungewollte Lösung.
