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„Die Hosenscheißer von Sky ...“Jörg Dahlmann provoziert vor Mallorca-Auftritt Ex-Arbeitgeber

Jörg Dahlmann postet auf Instagram eine Provokation gegen Ex-Arbeitgeber Sky.

Copyright: Screenshot instagram.com/joergdahlmann/

Jörg Dahlmann postet Provokation gegen Sky auf Instagram.

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Jörg Dahlmann und sein Ex-Arbeitgeber Sky werden keine Freunde mehr. Der ehemalige Sky-Kommentator stichelt auch fünf Jahre nach der Trennung immer noch gegen den Pay-TV-Sender.

Jörg Dahlmann gehört zu den bekanntesten Fußball-Kommentatoren in Deutschland. Der TV-Kommentator begleitete von 2017 bis 2021 zahlreiche Spiele der Bundesliga, 2. Bundesliga und der Champions League für den Pay-TV-Sender Sky, erlangte dabei Kult-Status.

Im März 2021 wurde Dahlmann jedoch bei Sky entlassen. Laut dem TV-Sender habe der heute 67-Jährige sich mehrfach „unsensibel und unpassend verhalten“.

„Land der Sushis“ und „Kuschelnacht mit Sophia Thomalla“ ließen Dahlmann stolpern

Am Ende ausschlaggebend für die Trennung: Während eines Zweitliga-Spiels in der Saison 2020/21 kommentierte Dahlmann eine Torchance des Hannoveraners Sei Muroya mit den Worten: „Es wäre sein erster Treffer für 96 gewesen. Den letzten hat er im Land der Sushis geschossen.“

Dahlmanns Wortwahl verstanden einige Zuschauer und Zuschauerinnen als Rassismus. Sein damaliger Arbeitgeber sah das wohl ähnlich – und zog den Schlussstrich unter die Zusammenarbeit. Für Dahlmann damals schon eine nicht nachvollziehbare Entscheidung. „Die haben das falsch bewertet. Die haben einen Fehler gemacht, aus meiner Sicht. Meiner Meinung nach ist das kein Grund, jemanden rauszuwerfen“, sagte er 2023 gegenüber „Bild“.

Es war nicht Dahlmanns erster kontroverser Spruch bei Sky. „Gut, man kann über den Satz streiten, dass ich gesagt habe: ‚Für eine Kuschelnacht mit Sophia Thomalla würde ich mich auch auf die Bank setzen‘. Da wollten die mich ja schon rauswerfen damals. Ist geschmäcklerisch: Einigen gefällt es, einigen gefällt es nicht“, hatte Dahlmann selbst erklärt.

Die heutige Lebensgefährtin von Tennis-Superstar Alexander Zverev war zu diesem Zeitpunkt mit dem heutigen Schalke-Torwart Loris Karius zusammen. Der Torhüter stand damals noch bei Union Berlin unter Vertrag und verbrachte die meisten Spiele auf der Ersatzbank.

Seit der Trennung kann Dahlmann nicht wirklich loslassen, äußert sich in schöner Regelmäßigkeit kritisch über seinen früheren Arbeitgeber, vorzugsweise in den Sozialen Netzwerken. So auch am Pfingstwochenende.

Dahlmann, der mittlerweile auch als DJ arbeitet, legte rund um das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart (3:0) auf Mallorca im Kult-Laden „Münchner Kindl“ unter dem Namen Deejay Jay-Dee auf. Um seinen Auftritt zu bewerben, nutzte er die mediale Berichterstattung rund um die Bergkirchweih, einem großen Volksfest in Erlangen.

Kurz nach dem Start des großen Volksfestes in Bayern gab es Streit um die Musikauswahl. Die Stadtverwaltung Erlangen hatte den Festwirten und Bands ein Schreiben mit der Bitte übermittelt, auf der Bergkirchweih auf das Abspielen vermeintlich sexistischer Lieder zu verzichten. Darunter auch der 45 Jahre alte Gassenhauer „Skandal im Sperrbezirk“ der Spider Murphy Gang.

„Liebe Erlanger Volksfestfreunde und liebe freiheitlich Denkende: kommt heute Samstag und morgen Sonntag zum @muenchner_kindl_mallorca . Ich spiele DIE meisten Lieder, die auf dem Erlanger Volksfest VERBOTEN wurden: Layla, Joana von meinem Kumpel Peter Wackel, Skandal im Sperrbezirk, Baby Bell, 10 nackte Friseusen, Geh mal Bier holen etc, Freut euch auf einen unzensierten Abend ab 19 Uhr …“, postete Dahlmann daraufhin auf Instagram.

Auch eine Provokation in Richtung seines ehemaligen Arbeitgebers konnte sich Dahlmann in diesem Zusammenhang wieder nicht verkneifen: „Und die Hosenscheißer von Sky können auch kommen und mitsingen #sushi“, schrieb Dahlmann.

Eine Reaktion von Sky erfolgte nicht. Dafür kritisierten zahlreiche Fans das Posting des Dschungelcamp-Teilnehmers von 2025, da die genannten Lieder nicht verboten wurden, es sich lediglich um eine Bitte der Stadtverwaltung handelte, diese nicht zu spielen.

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