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Aufregung im Kölner SüdenLauter Knall an Eisdiele – Kripo ermittelt

Kräfte von Polizei und Spurensicherung besprechen sich an einem Einsatzfahrzeug.

Copyright: Christian Müller/dpa

Nach dem Vorfall an der Eisdiele in Köln-Raderberg in der Nacht zu Donnerstag (4. Juni 2026) ermittelt die Kripo (Symbolfoto). 

Aktualisiert:

Einsatz an einer Eisdiele in Köln-Raderberg. Die Hintergründe sind noch unklar.

Ein lauter Knall in der Nacht, gesplittertes Glas – und nun eine neue Spur: Nach dem Vorfall an einer Eisdiele an der Brühler Straße in Köln-Raderberg ermittelt die Kripo wegen eines mutmaßlichen Brandsatzes. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

„Es hat eine Explosion gegeben, die Scheiben einer Eisdiele sind gesplittert!“, berichtete ein EXPRESS.de-Leserreporter am frühen Donnerstagmorgen (4. Juni 2026). Gerade würde die Polizei in dem Lokal Spuren sichern. Die Eingangstüre sei gesprengt worden, behauptete er. Der Leserreporter: „Es sind deutliche, schwarze Rußspuren von außen am Türrahmen zu erkennen.“ 

Die Polizei bestätigte auf EXPRESS.de-Nachfrage, dass die Eisdiele gegen zwei Uhr nachts beschädigt wurde. „Eine Scheibe wurde zerschlagen, explodiert ist aber nichts“, stellte eine Beamtin der Leitstelle klar. Die Eisdiele sei weiterhin benutzbar. Die beschädigte Eingangstür wurde gesichert und von der Polizei versiegelt, bis die Experten den Tatort unter die Lupe genommen haben. 

Laut Polizei Köln haben nach ersten Erkenntnissen zwei bis drei dunkel gekleidete Personen gegen 2 Uhr einen pyrotechnischen Gegenstand an der Eisdiele gezündet. Dadurch zersplitterte die Scheibe der Eingangstür. „Zu einem Brand kam es aber nicht“, teilte die Polizei mit. Anschließend flüchteten die Täter laut Mitteilung mit einem kleinen weißen Auto in unbekannte Richtung. 

Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Das Kriminalkommissariat 15 ermittelt wegen des Versuchs der schweren Brandstiftung. Wer in der Nacht auf Donnerstag etwas Verdächtiges im Bereich der Brühler Straße beobachtet hat oder Hinweise auf die flüchtenden Personen beziehungsweise das Fahrzeug geben kann, soll sich bei der Polizei Köln melden – telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. (iri)

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