Sessionsauftakt im Kölner Karneval. EXPRESS.de war am 11.11. an vielen Orten der Stadt unterwegs. Hier der Ticker zum Nachlesen.
Kölner KarnevalFlaschensammler zeigt seine gigantische Ausbeute
„200 Jahre Kölner Karneval – ov krüzz oder quer“, so heißt das Motto der Session 2023, die am Freitag (11. November 2022) mit dem 11.11. gestartet ist. Doch nicht nur wegen des Jubiläums ist die anstehende Session eine ganz besondere – sie soll auch die erste nach den massiven Einschränkungen durch Corona sein.
Der 11.11. lockte tausende Jecke aus Köln und Umgebung zum Heumarkt, in die Altstadt, zum Tanzbrunnen oder auf die Zülpicher Straße.
EXPRESS.de war an den Hotspots in der Stadt unterwegs und berichtete von dort live. Der EXPRESS.de-Liveticker zum Nachlesen.
- 23:36 Uhr: An der Uniwiese hat ein Flaschensammler das Pfand der Jecken gehortet. Die Beute kann sich sehen lassen. Einige hundert Euro dürften da zusammen gekommen sein. Direkt am Zugang zur Zülpicher Straße sammelte er die Flaschen, die die Feiernden nicht mit in die Partyzone nehmen durften. Wie er das Pfandgut abtransportiert hat, ist nicht bekannt.

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Sessionsauftakt im Kölner Karneval: Ein Flaschensammler zeigt an der Uniwiese seine Ausbeute vom Freitagabend. Der Pfanderlös kann sich sehen lassen.
- 22.41 Uhr: In einem schwerwiegerenden Fall bittet die Polizei um Mithilfe. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung unter mehreren Männern hatte ein 27-jähriger Mann im Hiroshima-Nagasaki-Park gegen 18 Uhr einen Messerstich in den Rücken erlitten, war dabei leicht verletzt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. worden. Als tatverdächtig gilt ein etwa 21- bis 23-jähriger, der nicht kostümiert gewesen sein soll. Nach dem Messerstich sei sowohl der Angreifer mit „Undercut“-Frisur und schwarzer Jacke als auch seine beiden Begleiter vom Tatort geflüchtet. Hinweise zum Tatgeschehen, dem Flüchtigen und seinen beiden Begleitern nimmt das Kriminalkommissariat 51 unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
- 22.40 Uhr: Die Kölner Polizei hat eine erste vorläufige Einsatzbilanz gezogen. Bis 22 Uhr sprachen die Beamten insgesamt 33 Platzverweise aus und fertigten 71 Strafanzeigen an – darunter überwiegend Körperverletzungsdelikte sowie Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzungen und Sexualstraftaten. Am Abend häuften sich den Angaben zufolge zudem Diebstahldelikte im Bereich der Zülpicher Straße, weshalb die Einsatzleitung dort eine verstärkte Präsenz angeordnet habe.

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Ein toller Abschluss zu den Feierlichkeiten im Tanzbrunnen – und ganz nebenbei das größte Feuerwerk in Köln seit den Kölner Lichtern: Die Grosse von 1823 – Kölns erste Karnevalsgesellschaft ließ es anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums richtig krachen!
- 20.48 Uhr: Die KVB informiert über die Situation: Nach jetzigem Stand werden die Stadtbahnen auf den derzeit nicht bedienten Strecken in der Innenstadt nicht vor den frühen Morgenstunden wieder fahren können. Die Stadtbahnstrecken müssen, wenn die Jecken abgezogen sind, auch erst gereinigt werden, bevor der Verkehr wieder aufgenommen werden kann.
- 19.30 Uhr: Neue Zahlen von der Feuerwehr: Die Feuerwehr zählte bisher 553 Einsätze, davon 480 im Rettungsdienst. Für einen 11.11. sei dies im normalen Rahmen.
- 18.45 Uhr: An der Zülpicher Straße wurde der Zugang wieder geöffnet. Ein Polizeisprecher berichtete von leichten Schubsereien und weiterhin angespannter Atmosphäre. In anderen Bereichen der Stadt ist es ebenfalls sehr voll.

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In der Kölner Lanxess-Arena steigt am Abend die „Abifun“-Karnevalsparty für Jugendliche ab 16 Jahren.
- 17.35 Uhr: Weitere Bahnen fahren nicht mehr die Innenstadt an: Da die große Zahl der Feiernden im Bereich Aachener Weiher und Richard-Wagner-Straße keinen sicheren Betrieb mehr zulässt, gibt es auf den Linien 1, 7 und 9 weitere Einschränkungen.
- 17.22 Uhr: Die Feuerwehr zieht eine erste Bilanz: Bis 15 Uhr gab es etwa 300 Einsätze von Rettungsteams in der Stadt. Größtes Problem: Oft werden keine Rettungswege freigehalten.
- 16.45 Uhr: Die Polizei Köln teilt mit, dass die Stimmung aufgrund der Alkoholisierung vieler Feiernder schon früh aggressiv sei. Der Einsatzleiter appelliert an die Jecken: „Wer über die Stränge schlägt, läuft Gefahr, dass wir ihn aus dem Verkehr ziehen.“ Mit Blick auf die derzeitigen Entwicklungen seien weitere Einheiten der Bereitschaftspolizei nach Köln unterwegs.

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Im Tanzbrunnen wurde am Freitag ausgelassen gefeiert.
- 16.12 Uhr: Im Tanzbrunnen in Deutz herrscht fantastische Stimmung. Der Sessionsauftakt wird mit Auftritten von Top-Bands gefeiert.
- 15.10 Uhr: Die KVB haben den Straßenbahnverkehr in der Innenstadt eingestellt. Betroffen sind die Linien 3, 4, 5, 12, 15, 16 und 18. Es verkehren keine Bahnen mehr zwischen Barbarossaplatz und Ebertplatz. Offenbar waren Leute auf die Gleise gelaufen. Auf Anordnung der Kölner Polizei dürfen Fahrgäste an den Haltestellen „Barbarossaplatz“ und „Poststraße“ nicht mehr ein- und aussteigen.
- 14.55 Uhr: Viele derjenigen, die nicht zur Zülpicher Straße gelassen wurden, sind zur Uniwiese. Dort herrscht friedliche Stimmung. Einige liegen in der Sonne - ob zum Entspannen oder bereits zum Ausnüchtern.

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Zahlreiche Karnevalisten standen an einer Absperrung, da die Polizei den Zugang zur Zülpicher Straße wegen Überfüllung abgeriegelt hatte.
- 14.30 Uhr: 50 Jahre kölsche Musikgeschichte – die Höhner auf der Bühne am Heumarkt ... ohne Henning Krautmacher – es sollte sein großer Abschied von den kölschen Jecken werden. Aufgrund einer schweren Erkrankung seiner Frau sagte der 65-Jährige alle Auftritte „bis auf Weiteres“ ab.
- 14.20 Uhr: Die Polizei hat die Zülpicher Straße wieder abgesperrt. Laut eines Sprechers sollen die Zäune immer wieder nach Bedarf geöffnet werden, um die Menge zu entzerren.
- 13.45 Uhr: Die Polizei hat die Zäune am südlichen Zugang zur Zülpicher Straße geöffnet, um das Gedränge zu entschärfen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Die Masse stürme daraufhin in Richtung Zülpicher Straße. Laut des Polizeisprechers hat sich die Situation danach weitestgehend normalisiert. „Es sind sehr viele Leute. Es herrscht aber kein Chaos“, so der Polizeisprecher.

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Nach der Öffnung der Zäune durch die Polizei stürmen einige Jecke auf die Zülpicher Straße.
- 13.17 Uhr: Die Bilder vom Eingang zur Zülpicher Straße zeigen: Die Polizei muss eine große Menschenmasse davon abhalten, den überfüllten Bereich zu betreten. Jetzt sollen Zäune aufgebaut werden.
- 13.04 Uhr: Wo gefeiert wird, sind meist auch die Wildpinkler. Heute ist es nicht anders. Die Kölner Polizei lässt sie, selbst wenn es auffällt, sogar gewähren.

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Die Wildpinkler sind trotz vieler WC-Angebote nicht in den Griff zu bekommen.
- 12.58 Uhr: Das Gedränge am südlichen Zugang zur Zülpicher Straße nimmt zu. Laut eines Sprechers der Polizei Köln ist eine Einsatzhundertschaft derzeit damit beschäftigt, Feiernde davon abzuhalten, auf die Zülpicher Straße zu gehen. „Wir haben an den Sperrstellen Polizeiketten gebildet, um die vielen Menschen, die dort sind, auf die Uni-Weise und Richtung Aachener Weiher abzuleiten. Die Zülpicher Straße ist voll“, so der Sprecher.
- 12.51 Uhr: Schon am Mittag machen die ersten Unvorsichtigen schlapp: Sowohl am Heumarkt als auch auf der Zülpicher Straße müssen Rettungskräfte Betrunkene versorgen und aus dem Getümmel holen.

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Hier wird ein Betrunkener am Heumarkt geschleppt.
- 12.31 Uhr: Am Eingang zur Zülpicher Straße können Pfandsammler richtig Kasse machen. In der Party-Zone sind Glasflaschen nicht erlaubt.

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Glasflaschen am Eingang zur Zülpicher Straße in Köln.
- 12.15 Uhr: Die Stadt Köln bittet alle Jecken, sich nicht mehr in Richtung Zülpicher Viertel auf den Weg zu machen, sondern auf andere Orte in der Stadt auszuweichen. Die KVB haben den Großteil des Verkehrs der Stadtbahnlinien im Innenstadtbereich eingestellt.
- 12.04 Uhr: Laut eines Sprechers der Polizei Köln gehen die Feierlichkeiten zum Sessionsauftakt aktuell sehr friedlich zu. Gewalttätige Auseinandersetzungen habe es bisher nicht gegeben. Es gebe weiterhin viel Zulauf auf die Zülpicher Straße. „Heute sind viele Leute bei dem guten Wetter auf den Beinen, wie von der Polizei prognostiziert. Es wird noch ein langer Tag“, so der Polizeisprecher.

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Die beiden Freunde sind extra für den 11.11. angereist.
- 11.52 Uhr: Paul aus München und Timo aus Berlin sind das erste Mal zum 11.11. in Köln.
- 11.49 Uhr: Da feiert sogar die Sonne mit. Das Kölner Dreigestirn erntet auf dem Heumarkt bestes Wetter und jede Menge Applaus.

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Das Dreigestirn auf dem Heumarkt in Köln.
- 11.38 Uhr: Der Zugang zur Zülpicher Straße bleibt jetzt verschlossen. Die offizielle Ansage lief soeben über die Lautsprecher.
- 11.22 Uhr: Was Köln auszeichnet, hat Guido Cantz im WDR treffend beschrieben: „In Köln klappt nicht alles, aber was wir definitiv können, ist Feiern“, so Cantz.
- 11.11 Uhr: Auf dem Heumarkt wurde es pünktlich um 11.11 Uhr bunt.

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Die Party auf dem Heumarkt um 11.11 Uhr.
- 11.11 Uhr: Kölle alaaf! Die Session ist offiziell gestartet.
- 10.52 Uhr: Schon seit 2017 steht am 11.11. die „Saufstelle“ (inklusive freundlicher Bauarbeiter) direkt vor dem McDonald's am Barbarossaplatz. Eine „geniale“ Konstruktion.

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Seit 2017 steht die Saufstelle am 11.11. vor dem McDonalds am Barbarossaplatz.
- 10.50 Uhr: Der Heumarkt ist gut gefüllt. Alle fiebern auf 11.11 Uhr hin. Die Masse wird schon musikalisch in Stimmung gebracht, unter anderem von den Klüngelköpp.

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Der Heumarkt, von der Bühne aus fotografiert.
- 10.41 Uhr: Die beste Sicht aufs bunte Treiben haben die Gäste bei der WG-Party von Sophia auf der Zülpicher Straße. Hier ist jedes Jahr am 11.11. Party und schon jetzt ist klar: „Jetzt ist auf der Zülpi schon viel mehr los als die vergangenen Jahre um die Zeit“, sagt ein Gast, als EXPRESS.de kurz vorbeischaut.

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Die WG-Party bei Sophia (3.v.l.) steigt jedes Jahr.
- 10.38 Uhr: Am Eingang zum Heumarkt staut es sich. Weil es hier Einlass nur mit Eintrittskarte gibt, brauchen die Jecken Geduld.

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Am Eingang zum Heumarkt in Köln staut es sich.
- 10.27 Uhr: Lange Schlange vor dem „Ding“ am Hohenstaufenring. Auch vor dem Hellers, der Roonburg oder der Kulisse ist mächtig was los.

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Die Schlange vor dem „Ding” ist sehr lang.
- 10.23 Uhr: Traditionen wollen gepflegt werden. Denn es ist guter Brauch, dass sich das Dreigestirn ins Gästebuch der Stadt Köln einträgt.

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Das Dreigestirn trägt sich ins Gästebuch der Stadt Köln ein. Hier ist Prinz Boris an der Reihe.
- 10.19 Uhr: Coco, Dana, Lisa (v.l.) aus Nordhorn sind als Sonne, Mond und Sterne verkleidet. Dana: „Ich war letztes Jahr hier und fand es so super, dass wir dieses Jahr wiederkommen mussten!“

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Coco, Dana, Lisa (v.l.) aus Nordhorn.
- 10.16 Uhr: OB Henriette Reker hat im Rathaus emotionale Worte zum Sessions-Auftakt gefunden: „Mein Herz hat gerade einen Sprung gemacht, als ich all die Karnevalisten und das Dreigestirn gesehen habe”, so die Oberbürgermeisterin. „Ich habe das Gefühl, dass es eine tolle Session wird.” Aber Reker gab auch zu bedenken: „Wie begeistern wir junge Menschen für unser Brauchtum in den nächsten Jahren? Das ist die größte Frage, die wir uns im Jubiläumsjahr stellen müssen, denn Exzesse wollen wir alle nicht sehen.“
- 10.08 Uhr: Noch teilt sich das Geschehen auf der Zülpicher Straße in zwei Teile. Während sich ein Pulk in Richtung Kirche bewegt, ist die andere eher an der Kreuzung zur Heinsbergstraße und weiter unten aktiv.

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Das Geschehen auf der Zülpicher Straße am 11.11. in Köln.
- 10.05 Uhr: Um diese Uhrzeit nicht anders zu erwarten, aber gut für das Jeföhl: Bis jetzt alles friedlich, sagt ein Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamts gegenüber EXPRESS.de.
- 10.02 Uhr: Der Mini-Stammtisch vom Alter Markt: Martin und Claudia sind Geschwister aus Hagen und lieben den Kölner Karneval über alles.

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Martin und Claudia verfolgen das Treiben am Alter Markt.
- 9.55 Uhr: Soeben hat das Dreigestirn im Rathaus im Beisein von OB Henriette Reker den Sessionsvertrag unterschrieben. Jetzt kann es auch für Kölns jecke Oberhäupter losgehen.

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Das Dreigestirn hat mit OB Henriette Reker den Sessionsvertrag unterschrieben.
- 9.46 Uhr: Auch auf dem Alter Markt sieht es nach Karneval aus – und es klingt auch so. Die Jecken werden u.a. mit Songs von Kasalla in Stimmung gebracht.

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Auch auf dem Alter Markt steigt langsam die Stimmung.
- 9.43 Uhr: Mannschafts-Tour noh Kölle! Der SC Uckerath (Bezirksliga) aus dem Rhein-Sieg-Kreis entert die Zülpicher Straße.

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Die Mannschaft des SC Uckerath auf der Zülpicher Straße am 11.11. in Köln.
- 9.41 Uhr: Die Zülpicher Straße füllt sich weiter. Wer jetzt schon da ist, wird zumindest am Eingang nicht mehr gestoppt. Irgendwann wird wegen Überfüllung geschlossen.

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Die Zülpicher Straße in Köln am 11.11. um 9.41 Uhr.
- 9.31 Uhr: Der Startschuss um 11.11 Uhr rückt näher und das merkt man: Langsam füllt es sich, auch rund um die Zülpicher Straße.

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Die Zülpicher Straße/Ecke Roonstraße am Morgen des 11.11.. Langsam füllt es sich.
- 9.28 Uhr: Köln, du kannst so gnadenlos sein! An einem Kiosk auf der Zülpicher Straße sind drei Briten übel abgezockt worden. Drei Kölsch für 20 Euro! Die spinnen, die Jecken ...
- 9.25 Uhr: Hoher Besuch aus der alten Hauptstadt: Eine Studi-Gruppe aus Bonn hat sich gemeinsam auf den Weg gemacht und ist gespannt, wie das mit dem neuen Sicherheitskonzept klappen wird. „Nur ein Eingang, das hört sich erst einmal nach langer Wartezeit an, aber wir warten mal ab, ob es klappt.“

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Die Studi-Gruppe aus Bonn.
- 9.19 Uhr: Glasflaschen müssen vor dem Eintritt zur Zülpicher Straße abgegeben werden. Hier herrscht Verbot. Die Lösung: einfach vorher austrinken. Guten Morgen!

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Glasflaschen am Eingang zur Zülpicher Straße.
- 9.14 Uhr: Eine weite Anreise haben die drei Damen hinter sich: Ellen, Leonie und Melina, alle 20, kommen aus Karlsruhe und sind heute das erste Mal zum 11.11. in Köln.

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Ellen, Leonie und Melina (v.l.) sind gespannt, was sie erwartet.
- 9.01 Uhr: Am 11.11. ist Organisation gefragt – und Geduld. Darum warten diese Kölner Studis jetzt erstmal auf ihre Freundinnen und Freunde. Dann kann die Sause endlich starten!

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Das Kölner Studi-Quartett am Eingang zur Zülpicher Straße.
- 8.55 Uhr: Noch ist es an den Eingängen zur Zülpicher Straße relativ ruhig. Das wird sich in den nächsten Stunden allerdings ändern.

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Am Morgen des 11.11. ist es am Eingangsbereich der Zülpicher Straße recht ruhig.
- 8.45 Uhr: Berufsschule? Heute ohne uns! Diese sechs Jungs aus Münster sind heute jeck unterwegs.

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Auf dem Weg zur Zülpicher: Die Jungs kommen aus Münster zum Party machen in Köln.
- 8.27 Uhr: Pünktlich zum 11.11. ist Köln auch wieder vollständig mobil: Wie die KVB am Donnerstag (10. November) bekanntgab, kommen ab Freitag die 33 Hochflurbahnen wieder zum Einsatz, die wegen Brandgefahr Ende Oktober aus dem Verkehr gezogen worden waren.
- 8.22 Uhr: Auch 2022 im Fokus: das Thema Sicherheit. Die Polizei wird mit etwa 1100 Einsatzkräften in zwei Schichten die Lage im Blick behalten. Polizepräsident Falk Schnabel hat sein Team berechtigt, auch anlasslos Kontrollen durchzuführen. Dadurch soll vor allem das Mitführen von gefährlichen Gegenständen (Messer etc.) in die Partyzonen verhindert werden.
- 8.15 Uhr: Mit dem 11.11. startet Köln in diesem Jahr nicht nur ins Wochenende, sondern auch ein Blick gen Himmel stimmt positiv: Die Regenwahrscheinlichkeit ist extrem gering, dafür locken Temperaturen von etwa 14 Grad ins Freie. Auch die Sonne zeigt sich, laut Vorhersagen zumindest bis zum Nachmittag.
- 8.10 Uhr: Sie sind noch nicht in Feierlaune? Dabei gibt es doch genug Gründe, sich auf Karneval 2023 zu freuen. Kleine Kostprobe gefällig? EXPRESS.de hat elf jecke Gründe gesammelt, warum die Session etwas ganz Besonderes wird.
Im Vorfeld der Session hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker die enorme Strahlkraft betont, die vor allem vom 200. Geburtstag des organisierten Kölner Karnevals ausgehen kann. Das Jubiläum sei „wirklich etwas Besonderes, und das muss auch so begleitet und so eingebettet sein, dass das nicht nur für die Kölnerinnen und Kölner, sondern weit über Köln und die Region hinaus Beachtung findet“, betonte die OB.
Darum ist mit dem Festkomitee ein Mix aus Konzerten, Ausstellungen und Festen organisiert worden, der die vielfältige Geschichte des Karnevals in Köln und seinen Stellenwert für die Gesellschaft auch heute aufzeigen soll.