In Köln haben Menschen für Vielfalt und Inklusion demonstriert.
Welt-Down-Syndrom-TagDemo in Köln für Vielfalt und Inklusion – „wollen zeigen, wie schön es ist“

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In Köln haben Hunderte an der Demonstration für Inklusion und Vielfalt anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags am Freitag (21. März) teilgenommen, so wie dieses Mädchen mit ihrem bunten Plakat.
Jede Jeck ist anders – so lautet die klare Botschaft auf einem Plakat bei der Demo am Freitag (21. März 2025) in Köln.
Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags haben in der Innenstadt Hunderte Menschen für Vielfalt und Inklusion demonstriert.
Köln: Demo zum Welt-Down-Syndrom-Tag in der Innenstadt
„Wir fordern die Politik auf, das Recht auf Inklusion in allen Bereichen endlich umzusetzen“, teilten die Veranstalter mit.
Menschen mit Behinderung seien weiterhin oft mit Vorurteilen und Hindernissen im Alltag konfrontiert. Auf einem Flugblatt hieß es: „Wir wollen zeigen, wie schön es ist, wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammen leben, lernen, arbeiten und feiern.“
Die Demonstration endete mit einer Kundgebung am Dom. Unter dem Motto „Mir all‘ sin Kölle“ ging es am Chlodwigplatz über Severinstraße, Heumarkt und Alter Markt bis zum Roncalliplatz. Die Polizei zählte insgesamt rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Das Down-Syndrom, auch bekannt als Trisomie 21, ist eine genetische Abweichung, bei der das 21. Chromosom in jeder Zelle dreifach vorhanden ist.
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Die geistige, motorische und sprachliche Entwicklung verläuft bei Betroffenen meist langsamer als bei anderen Menschen. Durch gezielte Förderung können sie aber unterstützt werden.
Am 21. März ist der jährliche Welt-Down-Syndrom-Tag. Ziel ist es, Bewusstsein für Menschen zu schaffen, die mit dem Down-Syndrom leben. (dpa)