Im Winter 2022 endete ein Spaziergang im Königsforst für einen Kölner (†30) tödlich. Nachdem der BGH das erste Urteil gegen seine Geliebten kassiert hatte, endete jetzt der Revisionsprozess.
Halb verweste LeicheKölner Geliebten (†30) im Wald umgebracht – jetzt gab es „Knast-Erlass“
Er hat seinen Kölner Geliebten (†30) im Königsforst umgebracht: Jetzt bekam der 34-Jährige, der wegen Totschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, „Knast-Erlass“.
Der Mann war gegen das Urteil erfolgreich vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Revision gegangen und daher musste das Landgericht Köln neu entscheiden.
Bluttat im Kölner Königsforst: Milderes Urteil im Revisionsprozess
In dem zweiten Prozess wurde der 34-Jährige nun zu „nur“ sechs Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt, wie ein Sprecher des Landgerichts am Freitag (13. Dezember 2024) bekannt gab. Anderthalb Jahre weniger Knast als noch im Urteil von September letzten Jahres.
Laut BGH hatte die zuständige Kammer damals nicht ausreichend begründet, warum sie einen minderschweren Totschlag ausgeschlossen hatte. Demnach hatte der Liebhaber des Angeklagten diesen während der tödlich verlaufenden Auseinandersetzung zunächst selbst mit einem Messer bedroht und gewürgt, bevor dieser ihn schließlich niederstach.
Hintergrund der Bluttat war eine heimlich geführte homosexuelle Beziehung, die über mehrere Jahre andauerte. Der Angeklagte, ein Busfahrer aus dem Raum Hannover, war demnach verheiratet und hat mehrere Kinder, was zwischen den beiden Männern immer wieder zu Streit führte.
Spaziergang endet für Kölner (†30) tödlich – regelrecht niedergemetzelt
Als der Liebhaber aus Köln damit drohte, der Frau seines Geliebten von der Beziehung zu erzählen, kam es im November 2022 beim gemeinsamen Spaziergang im Königsforst zu dem folgenschweren Konflikt. Im Video oben erfahrt ihr den Unterschied zwischen Mord und Totschlag.
Die Leiche, bereits halb verwest, wurde jedoch erst Mitte Dezember 2022 von einem Spaziergänger entdeckt. Der Tote galt da seit Wochen als vermisst. Er war mit mehr als 90 Messerstichen in Hals, Rücken, Brust- und Bauchbereich regelrecht niedergemetzelt worden. (mit afp)