Kundgebung auf Deutzer WerftUrin, Vermüllung, Parkchaos – jetzt droht ein Nachspiel

Die Parksituation am Samstag (22. März 2025) im Alten Mühlenweg in Köln-Deutz. Der Bürgersteig ist während der Veranstaltung auf der Deutzer Werft zugeparkt.

Einfahrten und Bürgersteige wurden zugeparkt. Die Parksituation am Samstag (22. März 2025) im Alten Mühlenweg in Köln-Deutz. Der Bürgersteig ist während der Veranstaltung auf der Deutzer Werft zugeparkt.

Nach dem Chaos beim kurdischen Neujahrsfest „Newroz“ in Köln-Deutz fordert die CDU Maßnahmen zum Schutz der Anwohner und Anwohnerinnen.

Das Parkchaos rund um das kurdische Neujahrsfest „Newroz“ (übersetzt: „neuer Tag“) könnte jetzt tatsächlich ein Nachspiel haben.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt will das Thema in der nächsten Bezirksvertretungssitzung auf die Agenda nehmen.

CDU fordert Anwohnerschutzkonzept in Köln-Deutz

„Die Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz bittet den Bezirksbürgermeister, zeitnah einen Runden Tisch einzuberufen, indem die Verkehrs-, Sicherheits- und Sauberkeitssituation bei Demonstrationen in Deutz erörtert und in einer offenen Runde Lösungsvorschläge zu einem Anwohnerschutzkonzept gemacht werden soll“, so die CDU.

Hierzu sollen unter anderem die Deutzer Bewohnerinnen und Bewohner, die Bürgervereinigung Deutz, Deutzer Initiativen, die Bezirksvertretung sowie die zuständigen Behörden eingeladen werden.

Gleichzeitig soll bei Demonstrationen mit einem absehbar großem Zulauf eine Anlauf- und Beschwerdestelle für Anwohnerinnen und Anwohner eingerichtet werden.

Hintergrund ist das diesjährige kurdische Neujahrsfest „Newroz“ in Deutz, zu dem zwischen 40.000 und 50.000 Menschen – zum großen Teil mit Autos – angereist kamen. Dies sorgte nicht nur für ein Verkehrschaos in Deutz, sondern auch für Parkplatzfrust im Veedel.


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Laut Polizei wurde die Deutzer Brücke stadtauswärts und die Siegburger Straße für den Autoverkehr gesperrt. Auch die KVB-Linie 7 war betroffen.

Teilweise waren Hauseingänge vollständig zugeparkt, sogar die Grünflächen zur Auffahrt Severinsbrücke und die Grünfläche an der Hermann-Pünder-Straße waren in drei Reihen blockiert.

Mehr als 900 Knöllchen wurden verteilt – zahlreiche Autos abgeschleppt. Anwohnerinnen und Anwohner berichteten zudem von erheblicher Vermüllung und öffentlichem Urinieren in den Häusersiedlungen. (mt)