Der DWD warnt vor einer Hitzewelle in NRW. Zudem drohen schwere Gewitter mit Unwetterpotenzial.
Nach Extrem-HitzeDWD mit amtlicher Warnung für Köln und das Rheinland – erste Gewitter da
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Die Hitzewelle hat Nordrhein-Westfalen im Griff – Köln schaffte es auf 36,6 Grad! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile unseres Bundeslandes eine offizielle Warnung wegen extremer Temperaturen herausgegeben – die DWD-Warung vor extremer Hitze und Unwettern gilt auch für das gesamte Kölner Stadtgebiet.
Der Grund: Glühend heiße Luft strömt aus dem Südwesten heran, so die Experten. Die Warnung gilt auch für den nördlichsten Zipfel Hessens und Bereiche im Süden Hannovers, etwa um Meppen, Osnabrück und Göttingen. Für fast den gesamten Rest von Deutschland wurde ebenfalls eine Hitzewarnung ausgesprochen.
Erst die Gluthitze, dann der große Knall
Doch das ist nicht alles! Zusätzlich warnen die Meteorologen vor einer massiven Gewittergefahr. Für den späteren Freitag wurden Unwetter mit Starkregen - bis zu 35 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit - und sogar extrem heftiger Starkregen mit mehr als 40 Litern vereinzelt nicht ausgeschlossen.
Von 18:45 bis 20 Uhr gilt eine amtliche Warnung vor starken Gewittern in Köln und dem Rheinland, so der Deutsche Wetterdienst vor wenigen Minuten.
Auch in der Nacht zum Samstag könnte es heftig krachen und zu einzelnen, aber teils heftigen weiteren Entladungen kommen. Dabei sind auch Starkregen mit 15 Litern pro Quadratmeter in kürzester Zeit, Hagel und stürmische Böen drin.
DWD-Unwetterwarnungen: Stadt Bonn trifft Vorkehrungen
Die Stadt Bonn traf nach den DWD-Unwetterwarnungen und wegen wiederholter Überschwemmungen in zurückliegenden Jahren bereits Vorkehrungen. An Bächen habe das Tiefbauamt Gitter kontrolliert und von Ästen und Müll befreit, um Verstopfungen von Durchlässen vorzubeugen. Man setze zudem auf Hochwasser-Alarmsysteme, die in den vergangenen Jahren an Bachläufen installiert worden seien und die fortlaufend die Pegel ermittelten.
Und das ist leider erst der Anfang: Die extreme Wärmebelastung soll laut DWD weiter anhalten und damit auch die Unwettergefahr. Bis mindestens Montag kann es laut DWD-Prognose nicht nur heiß, sondern an manchen Orten auch sehr nass und ungemütlich werden. (dpa/red)
