VergnügungsmeileZwei neue Nobelclubs auf den Ringen

Neue Macher des „Saint Germain“: Adrian Kostka (l.) und Taylan Albayrak

Köln – Der Ring zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße wird noch bunter: Bald eröffnen mit Millioneninvestitionen zwei Großraum-Lokale, die es in sich haben:

Nobel-Restaurant, schicke Cocktail-Bar, Club-Diskothek im Keller – alles in einem, das selbe Konzept. Pikant: Sie liegen auf der Vergnügungsmeile direkt vis-a-vis.

Seit rund einem Jahr wird gerätselt, was in Kölns prominente Glasecke am Ring zur Limburger Straße hin (600 Quadratmeter, sechs Meter hohe Fensterfronten, zur Zeit abgeklebt) einzieht. EXPRESS klärt auf: In dem Objekt (ehemals Joe’s Videopalast, davor Volkswagen) macht der Gastrobetrieb „Saint Germain“ auf.

„Der Name gefiel uns gut, soll an den abenteuerlichen Grafen aus dem 18. Jahrhundert erinnern“, so Adrian Kostka. „Im November wollen wir eröffnen.“

Mit seinem Kumpel Taylan Albayrak und anderen Geldgebern will er rund 1,3 Millionen Euro investieren. Sein Konzept: „Ausgefallene Speisen und Getränke, viel Live-Musik - wir wollen in Köln neue Maßstäbe setzen.“

Das will Tom Thomas, stadtbekannter Partyveranstalter aus dem „Diamond’s“ auch. In seinem neuen „Vanity Club & Cuisine“ (dt. „Eitelkeit, Club & Küche“, neben der Deutschen Bank) sollen die Gäste auf mehr als 1.000 Quadratmeter speisen, Cocktails schlürfen und im VIP-Bereich im Untergeschoss des einstigen „Lucky B“ abtanzen. Große Einweihungsparty ist dort am 24.September.