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„World Dwarf Games“Besonderer Wettbewerb in Köln: Gewinnerteam mit emotionalem Aufruf

Das Team am Frankfurter Flughafen.

Das indische Nationalteam nach der Teilnahme an den „World Dwarf Games“ in Köln am Frankfurter Flughafen. 

Die „World Dwarf Games“ sind vorbei und die indische Nationalmannschaft hat gewonnen. Doch es gibt ein Problem: Das Geld reicht vorne und hinten nicht. 

von Nina Naunheim  (nmn)

Erst vor kurzem fand ein besonderes Event in Köln statt: die „World Dwarf Games“. Dazu reisten mehrere kleinwüchsige Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt an. Der Wettbewerb fand vom 28. Juli bis zum 5. August in der Deutschen Sporthochschule statt. Der Gewinner, aber gleichzeitig auch der größte Verlierer des Wettbewerbs, ist das indische Team. 

Das kleinwüchsigen Team aus Indien nahm ohne finanzielle Unterstützung teil und leidet unter Armut in ihrer Heimat. Auch der Gewinn der „World Dwarf Games“ half dem Team nicht weiter, denn dieser beinhaltet kein Preisgeld.

Ziel der Veranstaltung ist es eigentlich, „dass kleinwüchsige Athletinnen und Athleten aus aller Welt sportlich gegeneinander antreten können und vor allem Spaß dabei haben“, so schreibt es der Arbeitskreis beim BKMF e.V..

Dazu bietet der Wettbewerb verschiedene Sportarten wie Badminton, Fußball und Schwimmen an. Doch das Konzept des Wettbewerbs für Kleinwüchsige hat auch einige Lücken. Die größte von ihnen: die finanzielle Unterstützung.

„World Dwar Games“ in Köln: „Das indische Team lebt am Existenzminimum“

Ein Freund und Unterstützer der Mannschaft, hat nun einen Spendenaufruf bei GoFundMe gestartet, um dem indischen Team zu helfen. „Die Anfahrt, das Training, die Unterkunft – alles kostet Geld“, erzählt Prahlada Nagendrappa im Gespräch mit EXPRESS.de.

Er selbst kennt die Mannschaft durch einen alten Bekannten aus seinem Studium und hat dem Team bei der Anreise geholfen. Doch ohne Preisgeld und ohne Sponsoring durch den Staat oder einen privaten Investor kämpfe das indische Team um ihr Existenzminimum, so der Freund der Mannschaft.

Hier geht es zu der Spendenaktion

„Es kostet so viel Geld, wenn sie an einem solchen Spiel teilnehmen“, erzählt Nagendrappa. Das Spiel sei trotzdem eine tolle Erfahrung gewesen. „Sie waren dankbar und sehr stolz, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen.“

Insgesamt gewann das indische Team 22 Gold-, zehn Silber- und zehn Bronze-Medaillen. Doch diese nützen ihnen leider nicht viel, was sie brauchen ist finanzielle Unterstützung.

GoFundMe-Spendenaufruf soll indischem Team helfen

Der Spendenaufruf soll eine Hilfe sein, um die indische Nationalmannschaft finanziell zu unterstützen. „Sie brauchen ja auch Geld, um weiter trainieren zu können und an anderen Wettbewerben teilzunehmen“, so der Frankfurter. 

Bisher konnten bereits über 300 Euro gesammelt werden, doch das reicht noch lange nicht, um alle Kosten zu decken. „Ich hoffe, dass wir noch viel Geld sammeln – dieser Sport ist sehr wichtig“, so Nagendrappa. Um weiterhin an kleinwüchsigen Wettbewerben teilnehmen zu können, ist das indische Team daher auf mehr Unterstützung angewiesen. (nmn)