2. Fußball-BundesligaDerby in Düsseldorf verläuft weitgehend friedlich und ruhig

Rund um das Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln war es bis zum Samstagnachmittag weitgehend ruhig und friedlich.

Rund um das Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln war es bis zum Samstagnachmittag weitgehend ruhig und friedlich.

Deutlich mehr als 1000 Polizisten sind beim Rheinderby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln im Einsatz. Rund um das Risikospiel gibt es bis zum Nachmittag keine größeren Zwischenfälle.

Rund um das Zweitliga-Fußballspiel und Rheinderby Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Köln ist es in der Landeshauptstadt den Tag über weitgehend ruhig geblieben. Nach Angaben der Polizei gab es bis zum späten Nachmittag keine besonderen Vorkommnisse. „Es war alles friedlich und für ein Derby sehr ruhig“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Das Derby, bei dem sich beide Mannschaften mit 2:2 (1:1) trennten, war im Vorfeld als Risikospiel eingestuft worden. In Düsseldorf waren deshalb deutlich mehr als 1000 Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei im Einsatz.

Bei der Anreise der Gästefans aus Köln entstanden demnach Sachschäden in einem Sonderzug. Mehrere Deckenverkleidungen wurden abgerissen und eine Fensterscheibe zerstört. Der Zug wurde bei der Rückreise deshalb nicht mehr eingesetzt.

Vor Spielbeginn begleitete die Polizei einen Fanmarsch von rund 1.200 Düsseldorfer Anhängern. Kurz vor und nach Anpfiff kam es im Stadion - sowohl im Heim- als auch im Gästeblock - zum Abbrennen von Pyrotechnik. Daraufhin wurden Beweise sichergestellt und Strafanzeigen eingeleitet, wie die Polizei mitteilte. Bei der Abreise gab es den Angaben zufolge keine größeren Zwischenfälle. An mehreren Shuttlebussen seien Sachschäden verursacht worden, hieß es. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

„Ich bin froh, dass bei diesem Fußballspiel der Sport im Vordergrund stand und es bislang zu keinen größeren gewalttätigen Ausschreitungen gekommen ist“, sagte der Einsatzleiter der Landespolizei, Thorsten Fleiß. (dpa)