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Erster Herbst-HammerDoppel-Sturm rast auf Deutschland zu

https://www.ksta.de/panorama/wetter-in-nrw-sturmtief-nimmt-kurs-auf-deutschland-1399970

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Wellen brechen über den Leuchtturm und die Hafenmauer. (Symbolbild)

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Am Freitag erreicht Sturmtief „Austen“ Deutschland. Am Wochenende zieht das nächste Tief heran.

Der Herbst zeigt seine stürmische Seite: Sturmtief „Austen“ ist auf dem Weg nach Deutschland. Es ist der erste Herbststurm. Laut Meteorologen verstärkt sich das Tiefdruckgebiet rasant schnell.

Am Freitag bewegt sich das Orkantief von den Britischen Inseln Richtung Europa und Deutschland. Tagsüber kann der Wind im Nordwesten Deutschlands bis zu 90 km/h erreichen. An und auf der Nordsee sind sogar bis zu 110 km/h drin.

Erster Herbststurm: Auch in Köln und NRW könnte es stürmisch werden

Besonders kräftig soll es auf den Ostfriesischen und Nordfriesischen Inseln sowie auf Helgoland wehen. Auch die Küste von Ostfriesland bis Nordfriesland und Sylt ist betroffen. Jung erwartet dort Sturmböen von etwa 75 bis 90 km/h.

Auch einzelne schwere Sturmböen um 100 km/h hält er für möglich. Dazu kommt Regen. Die Temperaturen erreichen 12 bis höchstens 15 Grad.

Achtung, Rheinland! Am Freitag und in der Nacht zum Samstag knallt der Wind auch in NRW und Köln rein – stürmische Böen bis 74 km/h. Am heftigsten wird’s auf der Linie Köln–Hamburg. Auf den Bergen drohen sogar bis 88 km/h, dazu prasselt Regen runter. Sichern Sie alles, was nicht niet- und nagelfest ist!

In der Nacht auf Samstag legt der Wind noch einmal zu. Das erklärte Christiane Lösel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Binnenland muss demnach mit stürmischen Böen gerechnet werden. In exponierten Lagen sind auch schwere Sturmböen zu erwarten, etwa an der Nordsee und in den Mittelgebirgen, zum Beispiel auf dem Brocken. Die Regel: Je höher es liegt, desto heftiger bläst der Wind.

Ungemütliches Wetter auch am Wochenende

Am Samstag soll es im Nordwesten erst einmal stürmisch bleiben. An der Nordsee können schwere Sturmböen auftreten. Im Lauf des Tages wird der Wind schwächer. Der Himmel zeigt sich meist wolkig bis stark bewölkt, es gibt Schauer und hier und da kurze Gewitter. Mehr als 8 bis 13 Grad sind nicht drin.

In der Nacht auf Sonntag hört der Regen zunächst auf. Doch im Westen und Nordwesten kommt schon das nächste Tief über die Nordsee heran. Es bringt wieder Regen und frischen Wind mit. Möglich sind steife bis stürmische Böen. Am Abend können im Westen und Nordwesten auch Sturmböen auftreten, an der Nordsee und in Gipfellagen sogar schwere Sturmböen. (red)