Schokolade essen und Tee trinkenSo bekämpft man Frühjahrsmüdigkeit

Frühjahrsmüdigkeit lässt sich mit Sonnenlicht, Bewegung, Flüssigkeit und Vitaminen bekämpfen.  (Bild: iStock/Freeman56)

Frühjahrsmüdigkeit lässt sich mit Sonnenlicht, Bewegung, Flüssigkeit und Vitaminen bekämpfen. (Bild: iStock/Freeman56)

Wenn die Tage wieder länger werden, stellt sich unser Körper von Winter auf Frühling um. Bei manchen äußert sich das in verstärkter Müdigkeit. Mit diesen Methoden werden Sie wieder fitter und können voll in den Frühling starten

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint wieder öfter und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Vielen gibt der Frühling neue Energie. Doch manche fühlen sich eher antriebslos und müde, sie leiden unter der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit. Gerade jetzt, wo man wieder mehr Aktivitäten im Freien genießen will, kann das ganz schön nerven. Auch während der Arbeit ist Frühjahrsmüdigkeit belastend. Doch dagegen lässt sich etwas unternehmen.

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit bringt Antriebslosigkeit und vermehrte Müdigkeit mit sich. Nicht selten wird sie zudem von Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen begleitet. Auch Kreislaufprobleme können zu den Symptomen gehören. Frühjahrsmüdigkeit ist zwar keine Krankheit, aber ein anerkanntes Phänomen. Es handelt sich dabei um eine Umstellung des Körpers von Winter auf Frühling. Ähnlich wie der Körper bei einigen Schwierigkeiten hat, sich nach einer Zeitumstellung anzupassen, bedeutet Frühjahrsmüdigkeit nichts anderes, als dass der Körper mit dem Beginn des Frühlings die Hormonausschüttung umstellt.

Frühjahrsmüdigkeit entsteht aus dem Ungleichgewicht des Glückshormons Serotonin und des „Schlafhormons“ Melatonin. Melatonin wird vor allem im Winter produziert, wenn die Tage kürzer sind. Die Serotoninspeicher im Körper sind am Ende des Winters leer, denn für die Serotoninproduktion wird Sonnenlicht benötigt. Das gibt es verstärkt zu Beginn des Frühlings. Die Serotoninproduktion steigt, die Melatoninproduktion wird zurückgefahren. Diese Hormonumstellung kann man kaum beeinflussen. Aber es gibt Methoden, mit denen Sie Ihren Körper die Umstellung erleichtern können.

Aktivitäten im Freien

Sie können Ihren Körper dabei unterstützen, die Umstellung schneller zu vollziehen. Während ein Mittagsschlaf eher negativ sein würde, hilft es, an die frische Luft zu gehen und Sonne zu tanken. So wird mehr Serotonin produziert und die Melatoninausschüttung gedrosselt. Begegnen Sie der Müdigkeit mit Aktivitäten im Freien, gehen Sie spazieren oder gönnen Sie sich das erste Eis des Jahres. Bewegung regt den Kreislauf an und bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Viel Trinken und Vitamine essen

Wenn Sie viel trinken (mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag), kurbeln Sie nicht nur ihren Stoffwechsel an, sondern erlangen so auch wieder etwas mehr Konzentrationsfähigkeit. Fettige und süße Nahrung im Winter haben den Stoffwechsel gebremst. Essen Sie daher etwas mehr Obst und Gemüse. Die Vitamine helfen, Ihren Stoffwechsel wieder in Fahrt zu bringen.

Wechselduschen

Pushen Sie Ihren Kreislauf und Ihren Stoffwechsel, in dem Sie morgens unter der Dusche abwechselnd warm und kalt duschen. Es kostet zwar ein wenig Überwindung, doch es hilft tatsächlich dabei, sich fitter und frisch zu fühlen und die Müdigkeit zu vertreiben.

Schokolade essen und Tee trinken

Diese Methode kostet dagegen keine Überwindung: Essen Sie etwas Schokolade. Denn diese enthält die Aminosäure Tryptophan, welche die Serotoninproduktion fördert. Aber nur Schokolade mit einem sehr hohen Kakao-Anteil ist erlaubt. Denn der in der Schokolade steckende Zucker würde dem Effekt im Wege stehen.

Zusätzlich können Sie eine Tasse Tee mit Johanniskraut trinken. Dieses ist nicht nur als natürliches Antidepressivum bekannt, sondern kurbelt ebenfalls den Stoffwechsel an. Ein Johanniskraut-Tee eignet sich besonders, um Nachmittagstiefs zu vertreiben. (tsch)