Wer am Mittwochabend entspannt von zu Hause das Halbfinal-Duell der Kölner Haie gegen den ERC Ingolstadt auf MagentaSport verfolgen wollte, schaute zunächst ins Leere.
„Ich schrei gleich“Chaos zum Haie-Halbfinale: Kölner Fans mit Magenta-Frust – Telekom reagiert schnell

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Julius Hudacek beim Spiel der Kölner Haie gegen die Pinguins Bremerhaven am 28. März 2025.
Playoff-Halbfinale für die Kölner Haie! Am Mittwochabend (2. April 2025) trifft die Mannschaft von Trainer Kari Jalonen (65) auf den ERC Ingolstadt.
Alle Fans, die nicht in der Arena sind, dürften sich vor ihren Bildschirmen zu Hause jedoch schwer gewundert haben. Denn wer um 19.30 Uhr über die Website oder über die App von MagentaSport das Spiel schauen wollte, bekam nur die Fehlermeldung „500 Internal Server Error“ oder „502 Gateaway“.
MagentaSport-Probleme zum DEL-Halbfinale: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung“
Nach 2019 stehen die Haie nun das erste Mal wieder in einem Playoff-Halbfinale und dann das. Auf X beschwerte sich bereits zahlreiche Userinnen und User über die Probleme des Anbieters.
„Deutsche Telekom wird das heute noch was, dass man Eishockey gucken kann über MagentaSport? Ich mein, ist ja nur ein Spiel in der Halbfinalserie. Da kann man schon mal verpassen, dass da viele Leute einschalten werden“, so der Nutzer.
Andere schrieben: „Wollt ihr mich verarschen? Ich will Eishockey schauen. Für den Sch*** bezahle ich euch das ganze Jahr. Fixt euren scheiss verdammt nochmal“ und „Warum #magentasport nicht funktioniert will ich wissen!!!!! Ich schrei gleich!!“
Wer also die Partie nicht live vor Ort in der Arena verfolgen kann, musste zunächst auf den klassischen Live-Ricker (hier könnt ihr bei EXPRESS.de das Spiel verfolgen) zurückgreifen.
MagentaSport reagierte Minuten nach dem aufkommenden Frust und äußerte sich über Instagram dann zu den Problemen: „Derzeit kommt es zu Problemen beim Streaming der Partie Ingolstadt gegen Köln. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung und bitten um Entschuldigung.“
Um 19.51 Uhr schienen die Probleme zumindest bei einigen Nutzerinnen und Nutzern behoben zu sein. Die Partie ließ sich wieder im Livestream verfolgen.