Der 1. FC Köln trifft am 24. Spieltag der 2. Liga auf den Karlsruher SC. Gerhard Struber kann dabei auf einen Schlüsselspieler zurückgreifen. Für Torjäger Tim Lemperle kommt das Spiel allerdings immer noch zu früh.
„Wichtiger Faktor, um zu gewinnen“FC-Rückkehrer macht Struber froh – Offensiv-Duo braucht weiter Geduld
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Eric Martel zog sich beim 1:0-Sieg des 1. FC Köln gegen Schalke 04 (9. Februar 2025) einen Muskelfaserriss zu und fällt seitdem verletzt aus.
Nach dem am Ende enttäuschenden 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf muss der 1. FC Köln am Samstag (1. März 2025, 20.30 Uhr, Sport1/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) zum Karlsruher SC.
Dabei kann Gerhard Struber (48) wieder auf Eric Martel (22) zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler kehrt nach seinem Muskelfaserriss zurück in die Startelf. „Das ist sehr positiv für uns“ sagte Struber am Donnerstag.
Tim Lemperle kehrt erst gegen Ulm zurück
Ohne den Lenker im Mittelfeld tat sich die Mannschaft in den vergangenen beiden Spielen schwer im Zentrum. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft ist aktuell nur schwer zu ersetzen, umso glücklicher ist Struber, dass der Sechser nun wieder fit ist.
„Es freut uns, dass er zurück und bereit ist. Er hat das Training super vertragen, deshalb können wir jetzt auf ihn zurückgreifen. Er hat großen Einfluss auf die Mannschaft und unser defensives Verhalten“, sagt der Österreicher.
Martel wird voraussichtlich Mathias Olsen ersetzen. Der luxemburgische Nationalspieler mühte sich zwar nach Kräften, konnte Martel aber nicht mal im Ansatz ersetzen. Denn mit Martel kehrt nicht nur der Dauerläufer und das Zweikampfmonster zurück, sondern auch ein wichtiger Wortführer auf dem Platz. Struber sagt treffend: „Er ist auf mehrere Ebenen ein ganz wichtiger Faktor, um Spiele zu gewinnen.“
Ein wichtiger Faktor wäre auch Tim Lemperle (23). Der Angreifer war bis zu seiner Verletzung im Regensburg-Spiel (8. Dezember 2024) die offensive Lebensversicherung des FC. Doch seitdem ist der Knipser unpässlich, lediglich gegen Elversberg reichte es zu einem 14-minütigen Kurzeinsatz.
Und auch das Duell gegen den KSC kommt noch zu früh für den Torjäger. Lemperle konnte das Pensum zwar inzwischen wieder deutlich steigern, ein Einsatz am Wochenende würde aber aufgrund der muskulären Vorgeschichte deutlich zu früh kommen. Struber plant für Ulm mit Lemperle.
Gleiches gilt für Mark Uth (33). Der Dauerpatient macht deutliche Fortschritte und arbeitet unermüdlich an seinem X-ten Comeback-Versuch. „Mark Uth ist teilintegriert, er macht vieles mit im Training. Es schaut gut aus, ist jetzt aber noch kein Thema“, sagt Struber.