Jetzt kann der 1. FC Köln auch zu 100 Prozent mit einem weiteren Jahr in der Bundesliga planen. Noch vor dem Spiel gegen Heidenheim feiert der FC dank Niederlagen der beiden Konkurrenten den Klassenerhalt.
Konkurrenten verlierenKlassenerhalt auf dem Sofa: FC-Rettung endgültig perfekt

Die Zweifel am Klassenerhalt für den 1. FC Köln lagen vor dem Wochenende nur noch im Promillebereich, seit Samstagabend (9. Mai 2026) hat sich auch das letzte Negativ-Szenario erledigt: Der FC spielt auch in der Saison 2026/2027 in der Bundesliga!
Nachdem der FC St. Pauli bereits am Nachmittag 1:2 bei RB Leipzig verloren hatte, machte das 0:1 des VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern im letzten Topspiel der Saison die Rettung des Aufsteigers endgültig perfekt.
Wolfsburg und St. Pauli verlieren ihre Spiele
Mindestens einer der beiden bisherigen Verfolger im Tabellenkeller hätte sein Spiel gewinnen müssen, um in Reichweite zum FC zu bleiben. Pauli und Wolfsburg bestreiten am 34. Spieltag nun ihr direktes Endspiel um die Plätze 16 und 17, auch der 1. FC Heidenheim mischt vor dem Spiel in Köln weiter im Rennen um den Klassenerhalt mit.
Der FC wiederum kann völlig ohne Druck in die letzten 180 Minuten der Saison gehen, im Idealfall ist dabei sogar noch ein Sprung bis auf Tabellenplatz zehn möglich. Finanziell ist jeder Platz im Hinblick auf die TV-Tabelle bares Geld wert.
Für Trainer René Wagner (37) ist gleichzeitig das Heimspiel gegen Heidenheim am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) wichtig als letztes Bewerbungsschreiben für einen Verbleib als Trainer über die Saison hinaus.
Am 34. Spieltag geht es für den FC zum längst als Meister feststehenden FC Bayern, der in der heimischen Allianz-Arena nach dem Spiel am 16. Mai die Schale in Empfang nehmen wird. Die Münchner lösten ihre Pflicht am Samstag durch das knappe 1:0 in Wolfsburg, den entscheidenden Treffer erzielte Michael Olise (24) in der 56. Minute.
St. Pauli hatte zuvor Zählbares in Leipzig verpasst. Xaver Schlager (28) und Willi Orban (33.) brachten die Gäste kurz vor und nach der Pause (45. und 54.) mit 2:0 in Führung, das Anschlusstor von Abdoulie Ceesay (22) in den Schlussminuten kam zu spät.
