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Klubs kassieren MillionenNur Köln und Heidenheim gehen leer aus

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Die Weltmeisterschaft beginnt in wenigen Tagen. Viele Klubs fiebern mit ihren Spielern beim großen Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Der 1. FC Köln stellt in diesem Jahr keinen Spieler ab, das hat auch finanzielle Folgen.

Rund um den 1. FC Köln sind Verantwortliche, FC-Fans und Experten ratlos oder sogar fassungslos: Said El Mala (19) wurde trotz seiner starken Bundesliga-Saison (13 Tore, fünf Vorlagen) nicht von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) für die WM nominiert.

Zunächst entschied sich der Bundestrainer für Leroy Sané (30). Dann ging nochmals eine Tür auf, als sich Lennart Karl schwer verletzte (Muskelbündelriss) – doch Nagelsmann ließ El Mala erneut links liegen und nominierte den Leipziger Assane Ouédraogo nach. Nicht nur Rekordnationalspieler Lothar Matthäus war verwundert.

FC Bayern erhält alleine für die WM-Vorrunde 4,04 Millionen Euro

Für Köln ist die Nichtnominierung eine große Enttäuschung. Denn auch andere Spieler aus dem aktuellen Kader schafften nicht den Sprung zur WM (ab 11. Juni 2026 in den USA, Mexiko und Kanada). So bleibt der FC mit Absteiger 1. FC Heidenheim der einzige Bundesligist ohne WM-Fahrer. Das hat auch finanzielle Auswirkungen! Köln und Heidenheim gehen bei dem Milliarden-Spektakel leer aus!

Der Weltverband Fifa zahlt den Vereinen für jeden Spieler pro Tag 9560 Euro. Führend bei den Ausgleichszahlungen für die deutschen Klubs ist natürlich der FC Bayern München. 4,04 Millionen Euro erhalten die Bayern alleine schon für die Vorrunde. International kassiert nur Manchester City (4,6 Millionen Euro) mehr.

Das geht aus einer Analyse der Deutschen Kreditbank AG (DKB) hervor. Demnach kassieren die Bundesligisten insgesamt 22,5 Millionen Euro. Nur an die Premier League wird mehr ausgeschüttet (41,5 Millionen Euro).

Aus der Bundesliga landen auch Borussia Dortmund (2,72 Millionen Euro) und Bayer Leverkusen (2,27 Millionen Euro) unter den international erfolgreichsten Vereinen. Eintracht Frankfurt bekommt 2,03 Millionen Euro, die TSG Hoffenheim 1,85 Millionen Euro, RB Leipzig 1,4 Millionen Euro, Stuttgart 1,32 Millionen Euro, Mainz 1,18 Millionen Euro, St. Pauli 1,02 Millionen Euro.

Dahinter folgen: SC Freiburg (993.000 Euro), Wolfsburg (904.000 Euro), Mönchengladbach (861.000 Euro), Augsburg (849.000 Euro), Bremen (511.000 Euro), der Hamburger SV (324.000 Euro) und Union Berlin (237.000 Euro).

Insgesamt leistet die Fifa während der WM-Gruppenphase Ausgleichszahlungen an mehr als 600 Vereine. Der 1. FC Köln ist leider nicht dabei.

Abschlusstraining im Franz-Kremer-Stadion mit Jakub Kaminski und Joel Schmied.
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