Am Sonntag fand in Köln das letzte Heimspiel des FC in dieser Saison statt. Vor der Partie gegen Heidenheim wurde es dank der Fans in der Südkurve emotional.
Letztes HeimspielFC-Fans begeistern mit wildester Choreo der Klubgeschichte
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Was für ein herrlicher Fußball-Nachmittag im Rhein-Energie-Stadion. Am Muttertag kamen auch bei den Vätern große Gefühle auf. Rund um das letzte Heimspiel der Spielzeit 2025/26 gegen Heidenheim gab es am Sonntag (10. Mai 2026, 17.30 Uhr, Dazn und Liveticker auf EXPRESS.de) zahlreiche Verabschiedungen.
Florian Kainz wurde in Fußball-Rente geschickt, Luca Kilian und Dominique Heintz hatten auch ihren letzten Auftritt vor heimischem Publikum. Und: Die FC-Profis trugen zum letzten Mal in Müngersdorf Trikots von Ausrüster Hummel. Ab der neuen Saison übernimmt Adidas.
Yok, Häßler-Millionen, Pezzoni – Kölner Choreo geht ans Eingemachte
Vor den Stadiontoren gab es FC-Stände, wo die Fans noch das ein oder andere Hummel-Schnäppchen machen konnten. Motto: Alles muss raus! Vor dem Anpfiff sorgten dann die treuesten FC-Fans für Gänsehaut und mächtig Spaß.
Um 17.25 Uhr entrollten die Ultras in der Hans-Schäfer-Südkurve eine bunte Choreografie mit dem Schriftzug eines Kasalla-Hits: „Wenn ich dausend Leevve zo lääve hätt, Köm ich Dausend Mol nit vun dir loss.“ Dazu gab es eine aufwendige Collage mit den wildesten Szenen und Schlagzeilen aus der Klubhistorie.
Thematisiert wurden die Häßler-Millionen, der Europa-Auftritt beim FC Arsenal, Kevin Pezzoni (ihm wurde einst von einem Fan das Nasenbein gebrochen, ein Fan meldete sich danach bei der Sendung „Domian“ und erklärte Hintergründe) oder Trainer-Legende Christoph Daum.
Zudem gab es einen versteckten Yok-(Nein)-Hinweis auf Lukas Kwasniok verpackt bei „Tschuppo Moteng“, der extra komplett falsch geschrieben wurde. Choupo-Motings Wechsel vom HSV ans Geißbockheim kam 2011 nicht zustande, weil ein Faxgerät beim FC kaputt war.

Copyright: Uwe Bödeker
Choreo der FC-Fans im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
Rein rechnerisch ging es im Spiel für den FC um nichts mehr. Der Klassenerhalt war schon am Samstagabend perfekt, nachdem der VfL Wolfsburg gegen Bayern München verloren hatte. Zuvor unterlag auch St. Pauli bei RB Leipzig. Beide Mannschaften blieben damit bei 26 Punkten. Der FC war mit 32 Punkten zwei Spieltag vor dem Saisonende uneinholbar.
Für Schlusslicht Heidenheim (23 Zähler vor dem letzten Spiel gegen Mainz) ging es um die letzte Chance, doch noch die Relegation zu erreichen. Am letzten Spieltag treffen Pauli und Wolfsburg aufeinander.
Vor dem Spiel gab es beim FC trotzdem Wirbel! Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey hatte das Anschwitzen am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr verpasst und flog aus dem Kader für das Heidenheim-Spiel.
