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Historisches Bundesliga-Finale?Lothar Matthäus nimmt den FC in den Fokus

Der Abstiegskampf in der Bundesliga spitzt sich zu: Lothar Matthäus rechnet mit einem dramatischen Saisonfinale im Tabellenkeller.

Wie dramatisch wird es im Tabellenkeller am 34. Bundesliga-Spieltag? Nach den Samstagsspielen in der vorletzten Runde ist klar: Es winkt einer der dramatischsten Zielsprints aller Zeiten im Kampf um den Klassenerhalt!

Der FC St. Pauli (1:2 in Leipzig) und der VfL Wolfsburg (0:1 gegen Bayern) holten bei ihren vorletzten Auftritten der Saison keine Punkte, bleiben damit bei jeweils 26 Punkten. Während Werder Bremen und der 1. FC Köln damit den sicheren Klassenerhalt feiern, darf der 1. FC Heidenheim weiter hoffen.

Matthäus kann sich Kölner Feier-Kater vorstellen

Der Blick vieler Fans geht damit am Sonntag (10. Mai 2026) ins Rhein-Energie-Stadion, wo der FC ab 17.30 Uhr (DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) auf Heidenheim trifft. Auch Lothar Matthäus (64) nahm den FC noch während der Live-Übertragung des Wolfsburg-Spiels bei Sky am Samstagabend in den Fokus.

„Die Kölner können ja heute noch ein bisschen feiern gehen“, sagte der Rekordnationalspieler bezogen auf den mit Abpfiff in Wolfsburg endgültig feststehenden Klassenerhalt: „Vielleicht haben sie dann einen kleinen Kater. Es war ihr Ziel, nicht abzusteigen, das hätten sie geschafft. Und Heidenheim hat mich in den letzten Wochen überzeugt.“

Sollte der FC gegen Heidenheim tatsächlich nachlassen und die Partie verlieren, würde ein historisches Bundesliga-Finale bevorstehen. Sky-Kommentator Wolff Fuss (49) sprach neben Matthäus in der Übertragung des Wolfsburg-Spiels von einem in Aussicht stehenden „Finale furioso um Platz 16“. Der FC-Auftritt wird damit zum Zünglein an der Waage.

Das zwischenzeitlich schon abgeschlagene Schlusslicht kommt sogar in guter Form nach Köln, holte acht Punkte aus den jüngsten fünf Spielen und verlor dabei nur einmal. Vergangene Woche schnupperte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt (52) sogar im Spiel beim FC Bayern (3:3) am Sieg, kassierte den Ausgleich tief in der Nachspielzeit.

Gewinnt Heidenheim in Köln, würden Wolfsburg, St. Pauli und der FCH allesamt mit 26 Punkten in den 34. Spieltag gehen. Für zusätzliche Spannung sorgt das direkte Duell zwischen Pauli und Wolfsburg im Millerntor-Stadion. Alle drei Abstiegskandidaten punktgleich und nur sortiert durch das Torverhältnis – mehr Spannung geht nicht!

Ex-Köln-Trainer Lukas Kwasniok, hier bei seinem letzten FC-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.

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