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„Dann ist das Geschäft so hart“Littbarski blickt skeptisch auf die Lage beim FC

Pierre Littbarski stuft das Rheinderby als extrem wichtiges Spiel für Kölns Trainer René Wagner ein und warnt gleichzeitig vor dem neuen Gladbacher Coach Alexander Blessin.

Für Weltmeister Pierre Littbarski (66) könnte das Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach zum entscheidenden Spiel für FC-Trainer René Wagner (38) werden.

„Wenn man nicht erfolgreich ist, dann ist das Geschäft so hart, dass man etwas verändern muss“, sagte Littbarski vor dem Bundesligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) im Gespräch mit dem sid. Andererseits: „Wenn er es schafft, dann kann er auch ein bisschen länger bleiben, das ist normal.“

Littbarski: „Ich spüre die Sorge, dass es nicht funktioniert“

Köln hat aus den ersten vier Saisonspielen nur vier Punkte geholt, die Unruhe rund ums Geißbockheim wächst – keine Überraschung für Littbarski, der für den Klub 504 Partien absolvierte.

„Das ist doch logisch. Beim FC bist du zum Siegen verdammt. Und wenn nicht, stehst du zur Diskussion.“ Der Kredit sei schnell verspielt. „Wenn du das nicht weißt, kennst du den FC nicht. Und dann bist du falsch am Platz, weil du dir das immer mit anhören musst.“

EXPRESS.de hatte zu Beginn der Woche berichtet, dass Wagner beim FC unter Beobachtung steht, ein Ultimatum hinter den Kulissen aber nicht ausgesprochen worden sei. Der Coach selbst bekannte aber, dass ihm nur die nötigen Ergebnisse Kredit bei Fans und Vereinsführung bringen können.

Das Derby, das „man eigentlich nicht verlieren“ dürfe, sei „ein ganz heikles Thema“, sagte Littbarski. Gladbach steht noch gänzlich ohne Punkt da, hat aber in der Länderspielpause den Trainer ausgetauscht und setzt nun auf Alexander Blessin, der auf Eugen Polanski folgte.

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Littbarski warnt vor einem Trainereffekt beim Tabellenletzten: „Die werden bestimmt nicht schlechter spielen als unter Polanski.“ Kölns Trainer Wagner hatte in der vergangenen Woche Verständnis für die Skepsis im Vereinsumfeld gezeigt.

„Ich spüre die Sorge, dass es nicht funktioniert, und die Unsicherheit in Bezug auf meine Person. Das kann ich nachvollziehen“, sagte der 38-Jährige, der den FC im Endspurt der vergangenen Saison zum Klassenerhalt geführt hatte und dafür im Sommer mit einem Vertrag bis 2028 belohnt wurde. (sid)