Eigentlich sollte das letzte Länderspiel von Lionel Messi für Argentinien in der Nacht auf Mittwoch eine große Abschiedsparty für den Superstar werden. Für die meisten Zuschauer hat das auch super geklappt, aber bei den Gegnern aus Benin liefen mehrere Dinge schief.
„Hat jeden abgewiesen“Deutscher Trainer enttäuscht von Messis Abschied
Fußball-Außenseiter Benin war beim Abschiedsspiel von Lionel Messi (39) in Argentinien hautnah dabei. Trotz des sportlichen Ausgangs bei der 0:3-Niederlage überwog bei Trainer Gernot Rohr (73) und seiner Mannschaft die Freude über das historische Erlebnis.
Im Gespräch mit der Radiosendung „Rothen s’enflamme“ beim französischen Sender RMC betonte der Deutsche: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses historischen Moments für eine Legende wie Lionel Messi gewesen zu sein. Für meine jungen Spieler war die Partie eine unschätzbare Erfahrung.“
Rohr zieht positives Fazit: „Es war fantastisch, aber ganz ohne Stress“
Ein Detail beim Ablauf kritisiert Rohr aber auch: „Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Argentinier unseren Spielern nichts geschenkt haben. Nicht einmal ein Foto mit Messi. Wir wollten Trikots tauschen, haben aber kein einziges bekommen.“
Nach dem Spiel hätten sich die Stars der „Albiceleste“ regelrecht abgeschottet: „Sie haben uns nicht einmal in ihren Umkleidebereich gelassen. Der Sicherheitsdienst hat jeden abgewiesen. Einige Spieler kamen mit ihren Trikots, um sie mit anderen zu tauschen. Wir haben alles versucht, aber es hat nichts gebracht.“
Der deutsche Trainer konnte nach einer halben Stunde Wartezeit immerhin sein Messi-Trikot aus dem Jahr 2018 vom Weltstar unterschreiben lassen. Diese kleine Begegnung sorgte am Ende doch noch für ein versöhnliches Erlebnis.
Allgemein blickt der Weltenbummler positiv auf das Spiel zurück.„ Es war fantastisch, aber ganz ohne Stress. Das Ergebnis war nicht das Wichtigste. Sportlich gesehen ging es uns darum, zu lernen und unseren jungen Spielern eine sehr bereichernde internationale Erfahrung zu ermöglichen, von der niemand zu träumen gewagt hätte, sie jemals zu erleben, erklärte Rohr abschließend.“
