Ein Bild, das zunächst Rätsel aufgab: Bayerns Trainer Vincent Kompany klebte beim Spitzenspiel gegen Leipzig förmlich auf seinem Sitz. Sogar TV-Experten waren irritiert.
Rätsel um Bayerns 6:1Deshalb jubelte Kompany nur auf der Bank

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Verließ auch zum Jubeln gegen RB Leipzig nicht die Bayern-Bank: Trainer Vincent Kompany
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Was war denn da los? In der Allianz Arena sorgten beim Bundesliga-Gipfeltreffen zwischen dem FC Bayern und Leipzig gewisse Szenen für Verwunderung.
Coach Vincent Kompany (40), der normalerweise wie ein HB-Männchen an der Seitenlinie tobt, verbrachte fast die gesamte Partie im Sitzen. Nicht einmal zum Jubeln der Münchener Traumtore an diesem Samstagabend (17. Oktober) erhob sich der Bayern-Coach.
Missgeschick im Spielertunnel als Ursache
Das entging auch Lothar Matthäus, dem Experten von „Sky“, nicht: „Ich wundere mich heute ein bisschen. Demichelis coacht viel, während Kompany kaum zu sehen ist in seiner Coaching-Zone.“
Auch Kommentator Wolff Fuss stimmte in die Verwunderung ein: „Ja, er sitzt viel. Vorher ist er mal kurz aufgestanden.“ Kurz darauf konnte Fuss aber die Auflösung liefern.
Der Grund für Kompanys ungewöhnliche Passivität ist eine Verletzung. Anscheinend plagen ihn Hüftprobleme. Aus diesem Grund überließ er die Anweisungen an der Seitenlinie seinem Assistenten, wobei vor allem Aaron Danks die Kommandos an das Team weitergab. Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Aber wie kam es zu den plötzlichen Beschwerden? Laut „Bild“ passierte das Malheur auf dem Weg aus dem Spielertunnel. Kompany soll auf dem Weg zum Rasen den Halt verloren haben. Bei diesem unglücklichen Zwischenfall hat er sich anscheinend verletzt, was seine eingeschränkte Mobilität erklärt.
Die Blessur bremste sogar seinen Torjubel. Als etwa Luis Diaz und Aleksandar Pavlovic in der ersten halben Stunde einnetzten, reckte der 40-Jährige lediglich sitzend die Faust in die Luft oder klatschte in die Hände.
Innerhalb der anfänglichen 30 Minuten stand der Belgier nur zwei Mal für jeweils circa 20 Sekunden auf. Sein Team ließ sich davon aber nicht beirren. Die Münchner dominierten RB Leipzig zu Beginn nach Belieben und gestatteten dem Gegner keine Chance. Am Ende hieß es 6:1 für den Rekordmeister. (red)

