Experten-Frust bei Sky: Eine Szene am 33. Bundesliga-Spieltag ärgerte Dietmar Hamann in der TV-Übertragung.
TV-Experte kann’s nicht fassenHamann wegen Bundesliga-Szene stinksauer

Auch der 33. Bundesliga-Spieltag kommt nicht ohne hitzige Diskussionen aus! In der Nachbereitung der Spiele vom Samstagnachmittag (9. Mai 2026) redete sich Sky-Experte Dietmar Hamann (52) im TV-Studio in Rage.
Eine Szene aus der Partie zwischen der TSG Hoffenheim und Werder Bremen (1:0) konnte der Vize-Weltmeister überhaupt nicht nachvollziehen. Entsprechend deutlich äußerte Hamann seine Kritik im Gespräch mit Moderatorin Britta Hofmann (46).
Hamann ärgert sich: „Müssen die Regeln auch durchsetzen“
Der Ärger hatte sich bei Hamann dabei schon lange angestaut: Seine Wut entzündete sich am Hoffenheimer Siegtreffer aus der 26. Spielminute. Durch das schnelle Handeln eines Balljungen konnte die TSG eine Ecke schnell ausführen, gegen unsortierte Bremer erzielte Bazoumana Touré (20) schließlich das einzige Tor des Tages.
Hamann störte, dass eine Regeländerung aus der laufenden Bundesliga-Saison erneut nicht umgesetzt worden sei. Seit dem 25. Spieltag sollen Balljungen das Spiel weder schnell machen noch verzögern, stattdessen das Spielgerät lediglich auf bereitgestellte Hütchen neben dem Feld legen. Von der hätte Ecken-Schütze Fisnik Asslani (23) sich den Ball streng genommen schnappen müssen.
Vergangene Woche hatte Bayer Leverkusen bei einem Tor gegen RB Leipzig von einem solchen Verstoß gegen die neue Regelung profitiert, war dafür später vom DFB ermahnt worden. In Sinsheim ließ nun Schiedsrichter Sören Storks (39) die aufmerksame Hilfe von außen zu, die Proteste einiger Bremer Spieler beeindruckten ihn dabei nicht.
„Hier geht es um die Champions League, hier geht es um Abstieg“, sagte Hamann über die Bedeutung des Treffers: „Wenn wir Regeln haben, müssen wir doch die Regeln auch durchsetzen. Es kann doch nicht sein, dass eine Mannschaft ermahnt wird, wenn es hier um zig Millionen aus dem Champions-League-Topf geht. Und auf der anderen Seite die Bremer, denen das Wasser bis zum Hals steht, noch absteigen können.“
Hamann und Hofmann zogen in Zweifel, ob eine Anpassung mitten in der Saison sinnvoll gewesen sei. „Wenn ich es ändere, dann muss ich es durchsetzen. Und da muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen, sobald er sieht, dass der Balljunge den Ball zuwirft“, stellte der frühere Bayern-Star klar.
Anschließend äußerte Hamann noch einmal sein Unverständnis über die Anpassung mitten in der Saison: „Es sind so viele Dinge im Argen, was den Videobeweis, was die Regeln angeht. Jetzt macht man sich neun Spieltage vor Schluss, noch mal so ein Fass auf, wo schon zwei Tore gefallen sind, die erhebliche Auswirkungen haben können oder haben werden.“

