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„Nach der Vorgeschichte“Schiri-Experte schon vor Bundesliga-Finale auf dem Baum

Aktualisiert:

Die Schiri-Wahl sorgt für Zoff vor Stuttgarts Endspiel um die Champions League. Manuel Gräfe ist fassungslos. 

Riesen-Aufregung vor dem Saisonfinale! Für den VfB Stuttgart geht es um alles, doch ausgerechnet die Schiedsrichter-Wahl für das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt sorgt für mächtig Zündstoff.

Tobias Welz, der nach dem DFB-Pokal-Halbfinale heftig kritisiert wurde, leitet das entscheidende Match der Stuttgarter am Samstag (15.30 Uhr/Sky). VfB-Trainer Sebastian Hoeneß versucht derweil, die Wogen zu glätten.

Vorgeschichte: Krasse Fehlentscheidung im Pokal-Krimi

Hoeneß bezog Stellung zu der brisanten Personalie. „Ich bin mir sicher, Tobias Welz wird das bestmögliche Spiel machen wollen, genauso wie Frankfurt, genauso wie der VfB Stuttgart“, sagte der Coach.

Er vertraut auf die Professionalität des Unparteiischen: „Ich bin mir auch ganz sicher, dass die Dinge getrennt werden können. Er ist ein Top-Profi, macht sein letztes Spiel und wird sicher eine Top-Leistung abrufen.“

Der Grund für den Wirbel ist ein Vorfall aus dem Halbfinale des DFB-Pokals. Damals hatte Welz bei der Partie der Schwaben kurz nach Anpfiff der Verlängerung ein Tor von Freiburgs Lucas Höler aberkannt. Der angebliche Grund war ein Foul an Jeff Chabot – eine Entscheidung, die sich als falsch erwies.

Nach dem Pokalspiel hagelte es Kritik, und das nicht nur von den benachteiligten Freiburgern. Auch von Stuttgarter Seite kamen deutliche Worte. Die schärfsten fand Nationalstürmer Deniz Undav, der damals sagte, man habe „keinen krasseren Fehler“ machen können.

Tobias Welz (l) und Lucas Höler (r)

Copyright: Tom Weller/dpa

Tobias Welz (l) geriet nach dem DFB-Pokal-Halbfinale stark in die Kritik, nun pfeift er wieder ein Spiel der Stuttgarter.

Der ehemalige Bundesliga-Referee Manuel Gräfe findet für die Nominierung ebenfalls deutliche Worte. Auf der Plattform X zeigte er sich fassungslos: „Wenn man denkt, es kann doch nicht noch schlimmer werden, überraschen DFB SR-Bereich und selbst mittlerweile Uefa einen immer wieder und umso mehr in letzter Zeit!“

Er fragte: „Wie kann man nach der Vorgeschichte so auf Spielglück bei der Ansetzung setzen?“ Für den aus Wiesbaden stammenden Welz ist es das letzte Spiel seiner Karriere als Schiedsrichter.

Genau wie im Pokal-Halbfinale steht auch am Samstag für den VfB Stuttgart extrem viel auf dem Spiel. Die Schwaben müssen ihren vierten Tabellenplatz verteidigen. Damit wäre der Einzug in die Champions League endgültig gesichert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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