Klima-Aktivisten der Organisation „Letzten Generation“ haben am Mittwoch (23. November 2022) schwarze Farbe an die Fassade des Campus des Deutschen Fußball-Bunds in Frankfurt gesprüht.
Vor WM-Spiel gegen JapanAktivisten besprühen DFB-Campus in Frankfurt mit schwarzer Farbe
Klima-Aktivisten der Organisation „Letzten Generation“ haben schwarze Farbe an die Fassade des Campus des Deutschen Fußball-Bunds in Frankfurt gesprüht. „Schwarz wie das Öl, das Deutschland von blutigen Regimen einkauft“, teilte die Protestgruppe zu ihrer Aktion am Mittwochmorgen (23. November 2022) vor dem 1:2 Deutschlands gegen Japan bei der Weltmeisterschaft in Katar mit.
Im Kontext der WM solle damit gegen „blutige Deals der Bundesregierung und großer Konzerne wie der FIFA ein Zeichen“ gesetzt werden. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Aktivisten vorübergehend festgenommen. Gegen sie werde wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Im Video: Aktivisten beschmieren DFB-Campus
In der Vergangenheit war die Klimaaktivisten-Gruppe „Letzte Generation“ unter anderem immer wieder in den Medien aufgetaucht, weil sie sich als Protest gegen die Klima-Politik auf stark befahrenen Straßen in Deutschland festgeklebt hatten.
Im Video sehen Sie, wie ein Klimaaktivist auf den DFB-Campus in Frankfurt zuläuft und dessen Fassade mit schwarzer Farbe beschmiert. Die Sicherheits-Leute des DFB kommen anschließend einen Schritt zu spät – können jedoch einen größeren Schaden verhindern.Sehen Sie hier die Protest-Aktion im Video:
Klima-Protest: „Letzte Generation“ stellt Forderungen an Bundesregierung
Mit Blick auf den umstrittenen WM-Gastgeber Katar und das Turnier fragte die „Letzte Generation“: „Was ist das für Spaß? Was ist das für ein Spiel, wenn es auf dem Rücken des globalen Südens, auf dem Rücken der Armen, auf dem Rücken unserer Zukunft ausgetragen wird?“
Die „Letzte Generation“ forderte die Bundesregierung auf, entschieden Energie zu sparen – „im Kampf gegen die Klimakatastrophe, zur Beendigung der Abhängigkeiten von kriminellen Regierungen und für die Einhaltung von Menschenrechten. Ein Tempolimit und eine Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket wären hier die allerersten Maßnahmen.“ (dpa,buc)