Die Kneipe Knobelbecher in Köln hat nach Corona und einem Pächterwechsel wieder geöffnet.
Nach CoronaKölner Kult-Kneipe feiert Comeback im Veedel

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Die Ecke Brüsseler Straße/Aachener Straße in Köln: Hier hat die Kult-Kneipe wieder eröffnet.
Köln. Es gibt sie auch – die guten Nachrichten aus der Kölner Gastronomie. Denn eine Kult-Kneipe im Belgischen Viertel hat jetzt nach einem Pächterwechsel und langen Corona-Monaten endlich wiedereröffnet: Hereinspaziert in den „Knobelbecher“ an der Brüsseler Straße 47!
Der Wechsel war fast geräuschlos, was hätte man in Corona-Zeiten und dem langen Lockdown auch anders machen sollen? Dennoch war zunächst nicht klar, wie es nach 30 Jahren unter Pächterin Petra Zemljic weiter gehen sollte. Sie machte 2020 Schluss und ging nach drei Jahrzehnten in den wohlverdienten Ruhestand.
Köln: Kneipe Knobelbecher mit Comebak
Doch der Neue ließ nicht lange auf sich warten: Mario Pirastu ist seit Frühjahr 2021 der Herr des „Knobelbechers“. An dem Konzept soll sich laut Pirastu auch nichts ändern. „Wir möchten an die Tradition anknüpfen“, so Pirastu, der auch die „Loreley“ in der benachbarten Lindenstraße führt. „Der Knobelbecher ist die letzte urige Kneipe im Belgischen Viertel. Daran möchten wir auch nicht rütteln.“

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Markante Außenfassade: Der Knobelbecher in Köln im Belgischen Viertel.
Aber ein paar Neuerungen gibt es schon: „Den Charakter haben wir natürlich belassen. Aber es waren auch Investitionen in die Infrastruktur notwendig.“ Dennoch bleibt es wie gehabt bei Knobeln, Kegeln und natürlich Live-Spielen des 1. FC Köln.
Auch die Fassade wurde nicht verändert, denn nach wie vor gibt es neben der Außenwerbung den Hingucker im Veedel: Die an die Wand gemalten Szene-Größen Flimmy Hendrikxxx und Sepp Bleibtreuboy als Waldorf und Statler, die über dem „Knobelbecher" feixend aus dem Fenster das Geschehen kommentieren.
Hinzu kommt neben ein paar optischen Korrekturen im Innenbereich die komplett neue Küche, die aktuell noch in Planung ist. Und: „Wir schenken künftig auch Gaffel Wieß aus im 0,3-Liter-Krug“, so Pirastu.
Von montags bis freitags öffnet der „Knobelbecher“ seine Pforten, zudem ist an Samstagen und Sonntagen ab 16 Uhr geöffnet.