Reality-TV-Star Dennis Schick aus Köln musste als Angeklagter vor das Amtsgericht.
Kölner TV-StarDennis Schick muss wegen Peinlich-Panne vor Gericht – „schwierige finanzielle Phase“

Copyright: Hendrik Pusch
Reality-TV-Star Dennis Schick verlässt die Nebenstelle von Land- und Amtsgericht am Kölner Justizzentrum.
Peinlich, peinlich! Dennis Schick, bekannt aus der RTL-2-Show „Traumfrau gesucht“, ist vor dem Kölner Amtsgericht wegen Betrugs verurteilt worden.
Der 36-jährige Kölner Reality-Star wurde wegen eines Tankbetrugs schuldig gesprochen. Er erhielt eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten und muss eine Geldstrafe zahlen. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, hat seine Anwältin Petra Eßer Berufung angekündigt.
Köln: Reality-TV-Star Dennis Schick wegen Tankbetrugs verurteilt
Der Vorfall ereignete sich im Juli vergangenen Jahres an einer Shell-Tankstelle in Köln-Porz. Schick tankte 48 Liter Super. Die knapp 83 Euro konnte er nicht zahlen, da seine Bankkarte nicht funktionierte. Er unterschrieb ein Schuldeingeständnis, beglich die Tankrechnung aber trotzdem nicht.
Womöglich war sein Konto nicht gedeckt. Schicks Anwältin erklärte, „Mein Mandant kam aus einer sehr schwierigen finanziellen Phase“. Schick hatte sich eine Medienagentur aufgebaut, war immer wieder auf Mallorca tätig. Er sei auf vielen Kosten sitzen geblieben, habe zeitweise den Überblick verloren. Daher sei die Tankrechnung zunächst unbeglichen geblieben.
Die Staatsanwaltschaft warf Schick vor, dass er wusste, dass er den Betrag nicht zahlen konnte. Schick stritt dies ab. Er erklärte, sein Konto sei gedeckt gewesen und die Karte habe unerklärlicherweise nicht funktioniert. Die Anklage betonte jedoch, dass Schick bewusst das Risiko in Kauf nahm und daher einen Betrugsvorsatz erfüllt habe.
Der Staatsanwalt forderte eine Geldstrafe, aber der Richter entschied auf Bewährung. Schick hat schon früher Probleme mit der Justiz gehabt, weil er Rechnungen nicht beglichen hatte. Zuvor habe er einer Bekannten Blumen und Sekt ins Krankenhaus schicken lassen, aber die Zeche geprellt.
Hier mehr lesen: Hauseingang auf den Kölner Ringen komplett verrammelt – das ist der traurige Grund
Der Richter erklärte, Schick sei vorbelastet und verurteilte ihn zu 1000 Euro für einen gemeinnützigen Verein.
Schick hofft weiterhin auf einen Freispruch und vertraut nun auf Ehefrau Liliana, die sich um seine Finanzen kümmert. Das Paar hatte im August auf dem Kölner Standesamt geheiratet – natürlich im Beisein der TV-Kameras. (KI/red)