In Soest in Nordrhein-Westfalen ist ein Mann durch lautes Schimpfen ins Auge der Polizei geraten. Doch das war noch das kleinste Übel an diesem Abend.
Randale in SoestBetrunkener (34) hält Polizei auf Trab: Unfall, Flucht und noch mehr

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Eine Streife der Polizei bemerkte am Mittwochabend in Soest einen äußerst auffälligen Mann. Unser Symbolfoto vom 7. Februar 2017 zeigt einen Streifenwagen der Polizei in Köln.
Offenbar gar nicht gut drauf war ein 34 Jahre alter Mann in Soest: Denn er schimpfte am Mittwochabend (2. Februar) auf einem Fahrrad sitzend wie ein Rohrspatz, so dass die Polizei auf ihn aufmerksam wurde.
Kurz nach 19 Uhr Uhr fuhr er von einem Grundstück und stieß einige Bedrohungen in Richtung des Hauses aus, wie die Polizei am Donnerstag, 3. Februar mitteilte.
NRW: Mann aus Warstein (34) randaliert in Soest
Später stellte sich heraus, dass der Mann aus Warstein dort noch etwas beschädigt hatte. Als die Polizisten den Mann darauf ansprechen wollten, fuhr er mit seinem Fahrrad einfach davon.
Kurz darauf hörten die Beamten einen Knall. Der 34-Jährige war einige Meter weiter vor einen Bus gefahren und hatte sich leicht verletzt. Als die Polizei ihn einholte, wollte der Warsteiner mit seinem Rad flüchten. Die Beamten nahmen ihn fest und legten ihm Handschellen an.
1,76 Promille wurden bei dem Randalierer festgestellt. Um Schlimmeres zu verhindern, brachten die Beamten den Mann auf die Wache. Dort fanden die Beamten in einer Tasche, die der Festgenommene bei sich trug, einen Rotationslaser sowie Betäubungsmittel. Dass ihm das Lasergerät selbst gehört, konnte er nicht nachweisen. Beides wurde umgehend sichergestellt.
Soest: Randalierer bedrohte Polizisten
Auf der Polizeiwache teilte der 34-Jährige dann noch ungefragt seine „rechten Ansichten“ mit, während er die Beamten weiterhin bedrohte und beleidigte. Für sein Verhalten erhält er mehrere Anzeigen und muss sich später vor Gericht verantworten. (fit)