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Elfer-Held rettet EintrachtKeeper Hoffmann pariert Elfmeter bei wichtigem 2:1-Heimsieg

Eintracht Braunschweig - Dynamo Dresden

Copyright: Andreas Gora/dpa

Braunschweiger Jubel gegen Dresden.

Braunschweig siegt im Krimi, Dresden zittert weiter.

Im Überlebenskampf der 2. Fußball-Bundesliga hat Eintracht Braunschweig einen kolossalen Heimsieg gelandet. Durch das 2:1 (1:0) über Dynamo Dresden kletterten die Niedersachsen in der Tabelle an Arminia Bielefeld vorbei. Somit ist ein direkter Abstiegsplatz am letzten Spieltag am 17. Mai für sie ausgeschlossen.

Für Dynamo heißt es nun: bibbern und beten. Die Blicke beider Lager richten sich jetzt gespannt auf die Resultate von Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf an diesem Sonntag. Sollten beide Konkurrenten eine Niederlage kassieren, wäre Dynamo nach einer beeindruckenden Rückrunde trotzdem vorzeitig gerettet. Ein einziger Punkt in Braunschweig hätte für den Klassenerhalt aus eigener Kraft genügt.

Braunschweig-Keeper Hoffmann wird zum Elfer-Helden

Vor 22.480 Fans brachte Florian Flick die Hausherren nach 20 Minuten in Führung. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Faride Alidou (50.) auf 2:0. Doch dann kam der große Auftritt von Torwart Ron-Thorben Hoffmann: Der Braunschweiger Keeper parierte in der 67. Minute einen von Stefan Kutschke geschossenen Foulelfmeter.

Von der ersten Minute an boten sich beide Mannschaften einen harten Fight um jeden Grashalm. Mit dem Selbstvertrauen der starken Ergebnisse aus den vergangenen Monaten agierte Dynamo als das spielerisch bessere Team. Unmittelbar auf den Führungstreffer folgend, bewahrte Keeper Hoffmann seine Elf vor dem direkten Gegenschlag und glänzte mit einer Parade gegen Vincent Vermeij (22.).

Last-Minute-Drama: Latte verhindert den Ausgleich

Die Eintracht wehrte sich aber mit gewaltigem Aufwand und viel Leidenschaft, was weitere Dresdner Großchancen verhinderte. Und dann wurde es hinten raus nochmal richtig dramatisch: Ausgerechnet der erfahrene Dynamo-Stürmer Kutschke, der zuvor vom Punkt gescheitert war, köpfte doch noch zum 1:2 ein (86.). In der Nachspielzeit traf Tony Menzel sogar noch die Latte (90.+6) – der Ausgleich lag in der Luft!

Weitere Gelegenheiten für die Gäste durch Jason Ceka (35.) und Jakob Lemmer (82.) blieben ungenutzt. Am Ende stand das Team mit leeren Händen da. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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