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Bei Ferrari herrscht Alarmstufe RotLewis Hamilton wehrt sich: Gerüchte sind „kompletter Müll“

Lewis Hamilton im kompletten Ferrari-Outfit.

Lewis Hamilton muss sich noch Ferrari gewöhnen. Das Foto entstand am 3. April 2025. 

Bei Ferrari hängt der Haussegen schief. Und schon werden böse Gerüchte über Lewis Hamilton gestreut. Der Rekordweltmeister wehrt sich. 

von Oliver Reuter  (reu)

Bei Lewis Hamilton (40) herrscht schon nach seinen ersten beiden Rennen im Ferrari Alarmstufe Rot. Seine Resultate (Zehnter, disqualifiziert) waren ernüchternd, sein Funk-Zoff mit seinem Renningenieur Riccardo Adami (51) zum Fremdschämen.

In Italien wurden Gerüchte gestreut, der Rekordweltmeister habe bereits das Vertrauen in Ferrari verloren. Das wäre vor dem Japan-GP auf der berüchtigten High-Speed-Strecke Suzuka (Sonntag, 6. April 2025, 7 Uhr, Sky) brandgefährlich.

Lewis Hamilton: „Ich vertraue dem Team zu 100 Prozent“

Hamilton ist erfahren genug, um diese Fallstricke zu umgehen. Der Brite bezeichnete die Gerüchte als „kompletten Müll“ und behauptete: „Ich vertraue dem Team zu 100 Prozent.“ Selbst die nachträglichen Disqualifikationen in China wegen eines abgeschliffenen Unterbodens bzw. zu geringen Mindestgewichts bei Kollege Charles Leclerc (27) hätten dies nicht erschüttert.

Er „fühle keinerlei Frust“ deshalb, sagte Hamilton und bat die in ihm einen Heilsbringer sehenden Fans um Geduld: „Ich weiß nicht, ob alle erwartet haben, dass wir ab dem ersten Rennen dominieren und die WM gewinnen in unserem ersten Jahr.“ Dies sei nicht seine Erwartung gewesen, auch an die Kommunikation mit Adami müsse er sich gewöhnen: „Ich weiß, dass ich ein neues Team habe, mit einer neuen Kultur, das nimmt Zeit in Anspruch.“

Auch sein langjähriger WM-Rivale Max Verstappen (27) muss sich umgewöhnen, ihm stellte Red Bull nach nur zwei Formel-1-Rennen einen neuen Helfer zur Seite. Der Weltmeister sieht den Tausch zwischen dem überforderten Liam Lawson (23) und Yuki Tsunoda (24) aber kritisch.

Verstappen gab zu, dass er einen Instagram-Beitrag von Landsmann Giedo van der Garde (39), der Red Bull „Mobbing oder eine Panikaktion“ vorgeworfen hatte, bewusst „gelikt“ habe: „Ich habe den Kommentar, den Text gut gefunden.“ Er nahm Lawson in Schutz: „Es ist sehr schwer für Rookies, die die Strecken noch nicht kennen. Dazu kommt das Format mit Sprintrennen, all das hilft ihnen nicht unbedingt.“

Darin wollte Verstappen aber keinen Affront gegenüber seines ungeliebten Teamchefs Christian Horner (51) sehen: „Ich habe mit dem Team alles besprochen und mitgeteilt, wie ich über alles denke. Manchmal ist es nicht nötig, alles in die Öffentlichkeit zu tragen.“ Man darf gespannt sein, wie sich Tsunoda und Lawson in Suzuka im Red Bull bzw. Racing Bull schlagen.