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„Ihr werdet sie nie wiedersehen“Olesia S. getötet – bei Prozess in Köln werden grausame Details bekannt

Das Foto zeigt die getötete Olesya S.

Olesya S. wurde getötet. Jetzt hat vor dem Kölner Landgericht der Prozess begonnen.

Ein 44-Jähriger soll seine Ex-Frau getötet haben. Vor Gericht wurden grausame Details bekannt.

Er hatte gestanden, seine Ex-Frau während eines Streits in ihrer gemeinsamen Wohnung in Frechen erwürgt zu haben.

Am 3. April 2024 hat der Prozess gegen den geständigen 44-jährigen Mann vor dem Landgericht Köln begonnen.

Streit um Kinder-Betreuung soll eskaliert sein

Die Vorgeschichte und die Geschehnisse jener Nacht wurden detailliert geschildert. Die Tat ereignete sich am 4. August 2024, und die Leiche der 35-jährigen Olesia S. wurde später hinter einem Wäscheständer in der Wohnung gefunden, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Den Zeugenberichten zufolge eskalierte ein Streit um die Kinderbetreuung. Der Angeklagte beschrieb gegenüber dem Gericht, dass es zuvor schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sei, seine Ex-Frau habe jedoch erstmals zu einem Staubsaugerrohr gegriffen. In seiner Erklärung schilderte er, dass er sie von hinten am Hals gepackt habe, um sie abzuwehren. „Sie ist gefährlich“, sagte er. Kurz darauf verlor Olesia S. das Bewusstsein, und die Situation endete tödlich.

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Der Angeklagte gab zu Protokoll, dass er einige Zeit gebraucht habe, um die Leiche ins Wohnzimmer zu bringen, wo sie mit ausgebreiteten und angewinkelten Beinen lag. Dies führte zu erheblichen Zweifeln am geschilderten Tathergang seitens der Strafkammer, insbesondere da skizzierte Details, wie der vollständig intakte Staubsauger, Fragen aufwarfen.

Brutales Geständnis den Kindern gegenüber

Der Mann gestand weiter, dass er nach der Tat die Kinder weckte und sie mit erschütternder Direktheit über den Tod ihrer Mutter informierte: „Kinderchen, ich habe eure Mama umgebracht. Ihr werdet sie nie mehr wiedersehen und mich wahrscheinlich auch nicht.“

Später, am selben Tag, habe er mit den Kindern einen Einkaufsbummel unternommen, bevor sie mit dem Bus nach Hause fuhren.

Olesia S., im Internet als Yoga-Expertin bekannt, hatte es geschafft, sich nach der Flucht aus der Ukraine ein neues Leben aufzubauen. Im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann absolvierte sie Deutschkurse erfolgreich und betrieb die Scheidung nach ukrainischem Recht. Der 44-Jährige stellte sich selbst als Opfer häuslicher Gewalt dar. Der Prozess soll am 9. April fortgesetzt werden. (KI/red)