Zum Finale von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in Oldenburg hagelt es Pech und Pannen: Eigentlich möchte Tom (60) ein interkulturelles hessisch-norddeutsches Menü servieren. Doch dann verletzt er sich, verbrennt den Karamell - und muss mitansehen, wie sein Kirschsorbet zum „Fliegenschiss“ mutiert ...
„Das perfekte Dinner“Pech und Pannen: Erst verletzt er sich – dann läuft Tom sein Kirschsorbet davon

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Früher Turniertänzer, jetzt Hobbykoch mit „Dinner“-Ambitionen: Tom (60) aus Oldenburg. (Bild: RTL)
Ein „Hessebub“ an der Nordsee: Seinem Menü möchte Tom (60) einen biografischen Twist geben.
Für einen Karrieresprung verschlug es den IT-Berater aus Frankfurt-Sachsenhausen einst nach Niedersachsen. Jetzt lebt er im beschaulichen Dorf Edewecht bei Oldenburg und lässt zum Finale nicht nur Dichter und Grafen aus beiden Regionen miteinander antreten.
„Auch die Probe hat schon nicht geklappt“
Es gibt:
Dass Toms Bewegungen beim Durchschreiten seiner schönen offenen Küche so geschmeidig sind, hat er ebenfalls seiner Vergangenheit zu verdanken. „Ich habe meine Frau lange auf Händen getragen“, schmunzeln er und Gattin Heike (56).
Vor 40 Jahren haben sie sich beim Jazztanz kennengelernt - nach einer Funkstille war dann der Standard- und Lateintanz an der Reihe. In beschwingter Zweisamkeit schafften sie es bis zu Erfolgen bei Deutschen und Europameisterschaften - auch beim „Perfekten Dinner“ bleibt Zeit für einen kurzen Schwof durchs Wohnzimmer.

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Korrekt gekleidet beim Servieren: Valesca und Kathrin freuen sich über Toms hessisch inspirierte Vorspeisen. (Bild: RTL)
Nicht ganz so glatt laufen Toms Vorbereitungen. Noch bevor er sich an sein Apfelwein-Schaumsüppchen, die Neuinterpretation des Frankfurter „Handkäs' mit Musik“ (bei ihm mit Mango und Maracujasaft) und Goethes Leibgericht „Grüne Soße“ (bei ihm mit norddeutschem Grünkohl versetzt) machen kann, schneidet er sich in die Fingerkuppe: „Aber es gibt ja super Pflaster.“
Beim Herstellen der Karamellsoße für den Nachtisch muss er leider schwarz sehen: „Auch die Probe hat schon nicht geklappt.“

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Multitasking: Zum Hauptgang serviert Tom (60) Surf 'n' Turf mit Queller und Millefeuille von der Kartoffel. (Bild: RTL)
Gut, dass sich seine Gäste sehr an seinem kulinarischen Potpourri erfreuen. Das Süppchen entlockt Valesca (48) ein „superlecker, bombastisch“, und das Wild beim „Surf'n'Turf“ sei genau richtig „hirschig“.

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Zum Finale in Oldenburg trifft sich die Gourmet-Runde bei Tom (60). (Bild: RTL)
Zerknirscht reagiert Tom jedoch auf ein Malheur beim Kirschsorbet, das die „beschwipste“ Birnen-Schoko-Tarte und die Mascarpone-Törtchen mit Himbeeren begleiten soll: „Das hätte noch zwei Stunden mehr im Gefrierer gebraucht.“ Seinen Gästen serviert er die dunkelrote Soße als „Fliegenschiss“, gleich bedauert von Nicole (46): „Schade, dass das Sorbet weggelaufen ist.“ Einzig Tobi (33) feiert die Dessert-Komponente mit „Schuss“: „Herausragend. Gehört für mich zu den Top-5-Geschmäckern diese Woche.“
Ganz an der Spitze ist am Schluss der Oldenburger Woche als Gewinnerin Valesca mit 37 Punkten, gefolgt von Tom und Kathrin mit jeweils 35. Und das Schlusswort sei Auftakt-Gastgeber Tobi überlassen: „Die Nummer hier lohnt sich in jedem Fall.“ (tsch)