Friedhelm Funkel arbeitete sowohl für den 1. FC Köln als auch für Hertha BSC. Im direkten Aufeinandertreffen drückt er dem FC die Daumen. Ein Aufstieg der Kölner wäre für ihn keine Überraschung.
„Muss ich unumwunden zugeben“Vor FC-Duell gegen Hertha: Friedhelm Funkel legt sich fest
Friedhelm Funkel hofft vor dem Duell seiner Ex-Klubs 1. FC Köln und Hertha BSC auf einen Sieg der Rheinländer. Auf Nachfrage zu seinen Sympathien legte sich der 71-Jährige deutlich fest.
„Da muss ich unumwunden zugeben, dass mein Herz mehr für Köln schlägt. Da war ich einfach länger“, sagte Funkel der „Berliner Morgenpost“ am Freitag (4. April 2025) vor dem Samstags-Topspiel in der 2. Fußball-Bundesliga (20.30 Uhr/Sport1 & Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de).
Friedhelm Funkel deutlich länger in Köln im Amt
Funkel, der von Oktober 2009 bis Sommer 2010 die Hertha trainierte und dabei den Bundesliga-Abstieg als Nachfolger von Lucien Favre (67) nicht mehr verhindern konnte, habe zwar auch in Berlin eine „sehr schöne Zeit“ gehabt.
„Aber Köln braucht die Punkte jetzt auch dringender für den Aufstieg. Also lassen Sie den FC gewinnen und Hertha gewinnt dann danach noch viermal. Das wäre mein Wunsch“, betonte der ehemalige Kölner Aufstiegstrainer.
Während sich Hertha als 13. im Niemandsland der Tabelle befindet, thront der FC sieben Spieltage vor dem Saisonende an der Spitze. Die Kölner stehen damit vor dem direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga. Funkel verwies darauf, er habe schon vor der Saison prophezeit, dass der FC und der derzeit zweitplatzierte Hamburger SV aufsteigen werden.
„Beide Mannschaften haben den besten Kader der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass ich recht behalten werde“, sagte der 71-Jährige, der von 2002 bis 2003 und dann noch mal 2021 als Köln-Coach gearbeitet hatte.

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2003 feierte Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln den Aufstieg. Hier gratuliert ihm der damalige Präsident Albert Caspers.
Hertha hingegen hatte Funkel unter den besten sechs Mannschaften erwartet. Davon sind die Berliner aber weit entfernt. Man müsse nun wieder versuchen, „Ruhe in den Verein hineinzubekommen“.
Coach Stefan Leitl, der im Februar auf Cristian Fiél folgte, traut Funkel eine Menge zu – auch die Rückkehr ins Oberhaus. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Stefan der richtige Mann ist, weil er auch charakterlich, menschlich und fachlich wirklich gut ist.“ (dpa)