Auf der A4 Richtung Köln kam es zu einem tödlichen Unfall. Die Autobahn war mehrere Stunden voll gesperrt.
Tödlicher Unfall auf A4Lkw-Führerhaus in Flammen – Fahrtrichtung Köln wieder frei

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Nach einem tödlichen Unfall in der Nacht zu Freitag (4. April 2025) war die A4 ab Höhe Merzenich in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt. Das Symbolfoto zeigt Polizeikräfte, die am 4. Februar 2015 die Autobahn 46 sperren.
Schlimme Bilder auf der A4 in Fahrtrichtung Köln: In der Nacht zu Freitag (4. April 2025) ist ein Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus verbrannt.
Kurz zuvor war es in Höhe Düren/Merzenich zu einem Unfall mit einem anderen Lkw gekommen, der aufgrund eines Reifenplatzers auf dem Seitenstreifen stand. Die A4 Richtung Köln war für die Unfallaufnahme und Bergung der Lastwagen mehrere Stunden voll gesperrt. Am frühen Samstagmorgen (5. April) teilte die Autobahn GmbH mit, dass das gesperrte Teilstück wieder freigegeben wurde. Die Fahrbahn musste repariert werden.
Polizei Köln: Vollsperrung nach tödlichem Unfall auf der A4
Der Unfall passierte gegen 1.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Merzenich und Elsdorf, kurz vor Kerpen. Ein Lkw-Fahrer hatte wegen eines geplatzten Reifens auf dem Standstreifen gestoppt. Das Fahrzeug ragte aber aufgrund seiner Breite auf die Fahrbahn.
Nach ersten Informationen der zuständigen Kölner Polizei rammte ein vorbeifahrender Lkw diesen Überstand, daraufhin geriet sofort sein Führerhaus in Brand. Der Fahrer habe sich nicht mehr aus dem Fahrerhäuschen befreien können, so ein Polizeisprecher.
Der Verstorbene konnte von der Polizei bislang noch nicht identifiziert werden. Der Fahrer des auf dem Seitenstreifen stehenden Lastwagens blieb unverletzt.
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Der Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Eine Teilsperrung auf der Gegenfahrbahn (Fahrtrichtung Aachen) wurde bereits am Freitag wieder aufgehoben.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen. Aufgrund der Autobahnsperrung gab es lange Staus. Verkehrsteilnehmenden wurde geraten, den Bereich großräumig zu umfahren. (iri)