Donald Trump hat sich offenbar einen Plan ganz genau in den Kopf gesetzt. Sein Vize sorgt aber nicht dafür, dass die US-Regierung beliebter wird.
Selbst Putin wegen Trump-Plan besorgtSchon nach wenigen Sekunden sorgen die USA für Kopfschütteln
Dieses Thema scheint immer mehr in den Fokus der Trump-Regierung zu rücken: Dass Donald Trump (78) ein ausgesprochen großes Interesse daran hat, dass die USA die Kontrolle über Grönland übernehmen, ist schon seit Jahren bekannt.
Bereits während Trumps erster Präsidentschaft sprach der 78-Jährige immer wieder über entsprechende Pläne. Konkret – oder gar umgesetzt – wurden die bis zu seiner Abwahl aber nicht. Das scheint jetzt anders zu sein!
USA intensivieren Grönland-Bemühungen – Trump-Vize nicht willkommen
Denn unter anderem mit dem Besuch von Trump-Vize JD Vance (40) auf der Insel sollte Präsenz gezeigt – und die Rolle der Vereinigten Staaten noch einmal unterstrichen – werden.
Trumps Vorhaben sorgt aber selbst bei Wladimir Putin (72) für eine besorgte Reaktion. Wie die „BBC“ berichtet, erklärte er unmittelbar vor Vances Grönland-Besuch, dass er den Trump-Plan ernst nehme – und besorgt sei, dass die Arktis zum „Sprungbrett möglicher Konflikte“ werde.
Während die drohenden mittel- und langfristigen Folgen durchaus ernst erscheinen, sorgte der Vance-Besuch in Grönland einmal mehr für einige fragwürdige Momente eines führenden Mitglieds der Trump-Regierung.
Diesmal lag das in erster Linie am Großmut der Vereinigten Staaten, denn die Grönländerinnen und Grönländer machten im Grunde keine Anstalten, Vance willkommen zu heißen.
Dennoch war es ihm und seiner Ehefrau offensichtlich wichtig, möglichst staatsmännisch zu erscheinen. Das führte unter anderem zu der Szene, in der Vance beim Aussteigen aus seinem Flugzeug wild winkt, als warte eine Menschenmasse auf ihn – allerdings fehlte dafür nur das große Publikum.
Seine Ehefrau Usha Vance (39) wollte im Rahmen des Kurztrips eigentlich mehrere Veranstaltungen in Grönland besuchen, Pläne von Seiten der Vereinigten Staaten gab es dafür schon – es blieben einzig sämtliche Einladung seitens der Gastgeber aus.
So kam es zu einem Aufenthalt von Vance in Grönland, bei dem er im Grunde kaum Kontakt zu Einheimischen hatte. Als die grönländische Regierung auf den US-Besuch reagierte, tat sie das auch in einer eigenen, von Vance unabhängigen, Pressekonferenz. So trat Vance wie ein ungewollter Gast nach nur wenigen Stunden wieder die Rückreise an.