„Ich töte sie beide“Von RTL provoziert: Für die „Let’s Dance“-Jury ist jetzt Schluss mit lustig

Das beste Gespann im deutschen Fernsehen? Die „Let's Dance“-Jury ist eigentlich ein perfekt eingespieltes Team – das aber nun getrennt wird.

von Daniel Thiel  (dth)

Kaum ein Team ist im deutschen Fernsehen so eingespielt: Bei den gemeinsamen öffentlichen Auftritten, nicht nur bei „Let’s Dance“, ergänzt sich die Jury um Joachim Llambi (60), Motsi Mabuse (43) und Jorge Gonzalez (57) ideal.

Das stellte das Trio auch vor der EXPRESS.de-Kamera im vergangenen Herbst beim Deutschen Fernsehpreis einmal mehr unter Beweis. Ein Grund, wieso die RTL-Tanzshow so beliebt ist, ist auch, dass es – m Gegensatz zu anderen Formaten – nicht nur Zerwürfnisse und Intrigen geht, sondern in erster Linie um Zusammenhalt und Harmonie.

Let’s Dance: Jury steht nach zwölf Jahren vor neuer Herausforderung

Die Jury macht auch immer wieder deutlich, dass es ihr in erster Linie darum geht, für eine angenehme Unterhaltung zu sorgen – und die Tänzerinnen und Tänzer anzutreiben.

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Seit 2013 kennen wir Llambi, Mabuse und Gonzalez eigentlich nur als Team, das so von RTL zusammengestellt wurde. Nun geht der Kölner Sender ganz bewusst das Risiko ein, dass die Harmonie auch ein Ende haben könnte – denn nach zwölf Jahren sind sie mal nicht Seite an Seite, sondern als Gegner, zu sehen.

Denn alle drei Jury-Mitglieder nehmen 2025 am RTL-Format „Die Verräter“ teil, da geht es wiederum weniger um Harmonie, sondern ums Lügen, Betrügen und darum, sich mit allen Mitteln durchzusetzen.

Und schon bei den ersten Gesprächen über die anstehende Herausforderung zeigt sich: Die drei nehmen die neue Show komplett ernst – und schlagen plötzlich andere Töne an.

„Ich töte sie beide! [...] Das ist ein Spiel, natürlich!“, erklärt Jorge bei „RTL“. „Im Spiel kann ich sie anlügen und ein bisschen manipulieren.“ Wiederum haben es Llambi und Motsi auf Jorge abgesehen.

„Jorge ist derjenige, den ich suspekt finde. Der könnte uns austricksen, definitiv“, sagt Mabuse. Llambi fügt hinzu: „Jorge ist ein guter Schauspieler, glaube ich. Jorge könnte das Spiel gut spielen.“

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Das klingt nach einer Konstellation mit viel Unterhaltungs-, aber auch etwas Konfliktpotenzial. Motsi bringt es auf den Punkt: „Wir sind ein starkes Team zusammen, aber jetzt sind wir gar kein Team und das ist tatsächlich noch schwieriger, weil wir uns so gut kennen.“

Auf das Trio wartet also nicht nur eine Herausforderung: Zum einen geht es um ein bestmögliches Abschneiden bei „Die Verräter“, andererseits ist natürlich auch wichtig, dass sie es dabei nicht zu ernst nehmen – nicht, dass sonst noch die „Let’s Dance“-Harmonie mittelfristig abhandenkommt.