„Eine Woche früher dran als geplant“Maina gibt positives Verletzungs-Update – Ausfallzeit hat ihn überrascht

Linton Maina sitzt mit Krücken und einem bandagierten Bein auf der Auswechselbank und schaut nachdenklich.

FC-Profi Linton Maina, hier am 15. März 2025 beim Spiel gegen Darmstadt, kann seinen Kollegen aktuell nur zuschauen. 

FC-Profi Linton Maina fehlt aktuell aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. In einem Interview hat der 25-Jährige über seinen Reha-Prozess und die Diagnose gesprochen.

von Sebastian Bucco  (buc)

Köln-Dribbler Linton Maina (25) ist in dieser Saison mit 12 Vorlagen wettbewerbsübergreifend der beste Assistgeber beim FC. Umso schmerzhafter ist es, dass Trainer Gerhard Struber (48) aktuell nicht auf seinen Offensiv-Star zurückgreifen kann. 

Der 25-Jährige hatte sich bei der bitteren 0:1-Niederlage in Karlsruhe (1. März 2025) am Sprunggelenk verletzt und wird auch am Samstag (5. April) gegen die Hertha nicht mitmischen können. In einem klubeigenen Interview hat Maina jetzt ein Update zu seiner Verletzung gegeben und über die überraschend lange Ausfallzeit gesprochen.

1. FC Köln: Linton Maina spricht über Heilungsprozess

Die gute Nachricht: Die Reha verläuft aktuell nach Plan, schon bald könnte der Flügelspieler wieder auf dem Platz stehen. „Mir geht es gut. Ich bin eine Woche früher dran als geplant. Ich hoffe und denke, dass ich in den letzten Spielen noch zum Einsatz kommen kann. Der Heilungsprozess läuft bislang so, wie man es sich wünscht“, sagt der 25-Jährige. 

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Vor allem war aber die lange Ausfallzeit für Maina ein Schock: „Ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht so ist, wie es sich normalerweise anfühlt und etwas gerissen ist. Ich dachte zunächst, ich könnte das Spiel noch durchhalten, habe dann aber relativ schnell gemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht. Dass die Ausfallzeit so lange ist, hätte ich in dem Moment nicht gedacht.“

Coach Struber drückte deswegen auch vergangene Woche noch auf die Euphorie-Bremse und wollte keinen konkreten Termin für die Rückkehr nennen. Der Österreicher verglich die Prognose mit dem Blick in eine Kristallkugel.

Linton Maina fällt es schwer, die Spiele im TV zu schauen

Bis zu seinem Comeback auf dem Platz, bleibt dem pfeilschnellen Offensivspieler also nichts anderes übrig, als seine Teamkollegen von der Tribüne aus zu unterstützen.

Der 25-Jährige versucht nah an der Mannschaft zu sein: „Ich bin froh, dass meine Trainingszeiten so sind, dass ich die Mannschaft eigentlich jeden Tag sehe. Ich probiere viel mit ihnen zu reden, auch mal einen Spaß zu machen und so normal wie möglich mit ihnen umzugehen. Ich bin am Spieltag im Stadion, wenn die Mannschaft ankommt, begleite sie bis zum Anpfiff und gehe dann erst hoch auf die Tribüne.“

So will er es auch am Samstag beim wichtigen Heimspiel gegen Hertha machen. Mit einem Sieg gegen die Alte Dame könnte der 1. FC Köln die Tabellenführung behaupten und eventuell sogar ausbauen. 

Für Maina ist dabei vor allem wichtig, dass er das Spiel nicht auf dem heimischen Sofa gucken muss: „Im Stadion geht es noch, aber vor dem Fernseher war es gegen Ulm und Paderborn wirklich schlimm für mich. Da kann ich auch manchen Fan verstehen, dass er vor dem Fernseher emotional wird, das war bei mir nicht anders (lacht). Ich war froh, als es dann jeweils zu Ende war und wir gewonnen hatten. Schön fühlt es sich nicht an, wenn man nicht dabei sein kann.“