Am Samstagabend trifft der 1. FC Köln im Top-Spiel der 2. Bundesliga auf Hertha BSC. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel haben sich die Gäste selbstbewusst gezeigt.
„Wir nehmen da was mit“Berlin mit Punkte-Ansage an den FC – Hertha-Trainer fehlt

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Hertha-Trainer Stefan Leitl (r.) am 29. März 2025 gemeinsam mit seinem Co-Trainer Andre Mijatovic während des Spiels gegen den Karlsruher SC.
Wenn am Samstagabend (5. April 2025, 20.30 Uhr auf Sky, Sport1 und im Liveticker auf EXPRESS.de) der 1. FC Köln im Rhein-Energie-Stadion auf Hertha BSC trifft, sind die Vorzeichen eigentlich klar.
Die Geißböcke gehen als Tabellenführer in den Spieltag und wollen im Aufstiegskampf unbedingt den nächsten Dreier einfahren. Die Berliner hingegen reisen als 13. in die Domstadt und konnten sich erst durch die jüngsten Siege gegen Braunschweig und Karlsruhe aus dem Tabellenkeller absetzen.
2. Bundesliga: Stefan Leitl verpasst Pressekonferenz krankheitsbedingt
Doch besonders einer rechnet seiner Mannschaft gute Chancen aus: Co-Trainer Andre Mijatovic (45) sprach am Donnerstag (3. April) auf der Pressekonferenz über die anstehende Partie. Der Kroate vertrat dabei seinen Chef-Trainer Stefan Leitl (47), der bereits das Training am Vortag aufgrund eines Infekts verpasst hatte.
„Ich glaube, dass wir nicht mehr Motivation brauchen, als am Samstag um 20.30 Uhr beim Tabellenführer in Köln zu spielen. Das ist Motivation genug“, sagte der 45-Jährige, der aus den letzten Siegen Hoffnung schöpft: „Wir sind gut in Form, die sind gut in Form. Ich erwarte ein offenes Spiel, und dann schauen wir mal, wer besser ist.“
Der Co-Trainer ergänzte: „Köln ist eine sehr dynamische Mannschaft, die sehr viel und sehr intensiv läuft. Die Prioritäten in der 2. Liga sind Zweikampfhärte, Laufleistung und Sprintleistung. Da sind die gut dabei. Aber wir befinden uns auf dem gleichen Level.“
Herthas Co-Trainer Andre Mijatovic: „Wir haben auch was zu bieten“
In dieser Saison gab es bereits zwei Duelle zwischen den Berlinern und den Geißböcken – beide konnte der FC knapp für sich entscheiden. Im Hinspiel der 2. Bundesliga gab es einen 1:0-Sieg im Olympiastadion, im DFB-Pokal brachte der Elfmeter von Dejan Ljubicic in der 120. Minute die Entscheidung zugunsten der Kölner.
Die Hertha hat also noch eine Rechnung offen und scheut auch nicht vor dem Ligaprimus: „Klar ist es eine große Herausforderung für uns. Aber wir haben auch was zu bieten, das ist Fakt“, betonte Mijatovic. „Wir spielen gegen den Tabellenführer. Aber wir sind sehr, sehr gut vorbereitet. Ich glaube, wir nehmen da was mit.“
Ob Coach Stefan Leitl bis Samstag wieder fit ist, bleibt offen. Doch egal, wer dann bei den Gästen auf der Trainerbank sitzt, den FC erwartet eine hoch motivierte gegnerische Mannschaft aus der Hauptstadt.