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Peinlich-Pleite gegen HeidenheimFC versiebt letztes Heimspiel: „Das waren nicht wir“

Der 1. FC Köln hat gegen den 1. FC Heidenheim verloren. Im letzten Heimspiel der Saison gab es eine 1:3-Pleite. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

Das war nix, FC! Der 1. FC Köln hat das letzte Heimspiel der Saison mit 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim verloren. Das vorherige Schlusslicht kämpfte sich damit auf den vorletzten Platz vor, darf sich so weiter Hoffnungen auf die Relegation machen.

Der Klassenerhalt der Kölner stand bereits vor Anpfiff fest, der FC kann mit einem weiteren Jahr in der Bundesliga planen. Dann darf die Mannschaft aber nicht so auftreten wie am Sonntag gegen Heidenheim. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:

Marvin Schwäbe: „Bin ich nicht mit einverstanden“

FC-Torschütze Marius Bülter (33): „Am Ende muss man schon sagen, dass da zwei, drei Prozent gefehlt haben, das Ding unbedingt gewinnen zu wollen. Man hat ein bisschen schon den Unterschied gesehen, dass eine Mannschaft hier ums Überleben gekämpft hat. Und ja, das waren nicht wir. Deswegen am Ende schon ein bisschen enttäuscht.“

Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler (40), der eine Trainer-Entscheidung vertagt hat: „Es ist jetzt kurz nach dem Spiel ein Wechselbad der Gefühle. Das Spiel war ernüchternd heute. Wir hatten uns sicherlich mehr vorgenommen, als hier heute das letzte Heimspiel der Saison zu verlieren. Aber wenn man jetzt die Bilder sieht der drei Jungs, die heute hier verabschiedet werden, wie die Fans hier auch mitgehen, wie sie auch im Stadion bleiben, das zeigt schon, was für ein besonderer Klub wir auch sind.“

FC-Keeper Marvin Schwäbe (31): „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen im letzten Heimspiel nach einer Saison, die durchweg nicht einfach war, mit Höhen und Tiefen. Umso mehr haben wir uns heute einfach vorgenommen, gerade für die Abschiede, für uns selbst, nochmal für die Fans im Stadion, für die Atmosphäre, eigentlich schon mal einen draufzulegen. Dementsprechend können wir mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise am Ende definitiv nicht zufrieden sein. Und einverstanden bin ich damit ehrlich gesagt auch nicht.“

Florian Kainz (33), der vor seinem Karriereende sein letztes Heimspiel absolviert hat: „Sportlich, muss ich sagen, war es schwierig. Natürlich, man will sich nicht mit einer Niederlage in einem Heimspiel verabschieden. Ich war froh, dass ich gespielt habe, dass ich meine Minuten bekommen habe. Ich habe versucht, noch einmal Impulse zu setzen. Sportlich auf jeden Fall enttäuschend. Danach war es sehr emotional.“

FC-Trainer René Wagner (37): „Wir haben es nicht geschafft, in den entscheidenden Duellen da zu sein. Da werden wir drüber reden. Und das müssen wir besser machen. In Spielen, wo es um alles geht für den Gegner, müssen wir auch versuchen, voll dagegenzuhalten. Und das ist uns in vielen Situationen nicht gelungen. Und da müssen wir uns verbessern. Es gibt immer Spiele, wo man mal vielleicht in einen oder zwei Zweikämpfe nicht reinkommt. Und das waren mir einfach in vielen Situationen dann ein oder zwei Zweikämpfe zu viel. Und da müssen die Jungs daran arbeiten, dass sie genau in den Spielen Vollgas geben.“

René Wagner (1. FC Köln) steht an der Seitenlinie.

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