In Köln ermittelt die Polizei nach Angriffen auf die Parteizentralen von SPD und CDU.
Fahndung läuftAngriff auf zwei Kölner Parteizentralen – Polizei mit Täterbeschreibung

Copyright: Arton Krasniqi
Die SPD Parteizentrale an der Magnusstraße wurde in der Nacht zu Donnerstag (3. April 2025) Ziel eines Anschlags.
Ein Flaschenwurf auf das Parteibüro der Kölner SPD und Farbschmierereien an der Geschäftsstelle der CDU!
Die Kölner Polizei ermittelt aktuell nach unbekannten Tätern, die in der Nacht zu Donnerstag (3. April 2025) beziehungsweise am frühen Donnerstagmorgen die Gebäude in der Magnusstraße (SPD) und Unter Taschenmacher (CDU) beschädigt und beschmiert haben. Jetzt gibt es eine Beschreibung zweier Tatverdächtiger!
Parteizentralen von CDU und SPD in Köln angegriffen
Demnach sucht die Polizei nach zwei dunkel gekleideten Männern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Einer von ihnen soll seine blonden Haare zu einem Zopf getragen haben.
Gegen 3 Uhr hatten Zeugen/Zeuginnen die Polizei gerufen, nachdem sie zunächst ein lautes Klirren in der Magnusstraße gehört und zwei vermummte Personen mit Spraydosen in den Händen beobachtet hatten.
„Beide sollen auch das Gebäude der Geschäftsstelle besprüht haben und anschließend mit zuvor abgestellten Fahrrädern über die Albertusstraße geflüchtet sein“, so ein Polizeisprecher. An der SPD-Parteizentrale wurde neben den Schmierereien eine Glasscheibe zerstört.
Wenig später stellten Streifenpolizisten auf der Straße Unter Taschenmacher rote Farbschmierereien an der Fassade einer weiteren Kreisgeschäftsstelle fest.

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Die CDU-Parteizentrale (Straße: Unter Taschenmacher) wurde in der Nacht zu Donnerstag (3. April 2025) ebenfalls mit roter Farbe besprüht.
Vor Ort wurden Spraydosen sowie Glasflaschen mit roten Farbresten als Beweismaterial sichergestellt. Seit den Vorfällen ermittelt der Staatsschutz der Kölner Polizei.
Nach Angriff auf Parteizentralen: Bekennerschreiben aufgetaucht
Inzwischen tauchte beim Portal „Indymedia“ ein Bekennerschreiben auf, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Man habe die Parteibüros mit Farbe und Steinen angegriffen, schreiben die Unbekannten dort.
Man sei gegen Aufrüstung, während „Schulen verrotten“, „Pflegekräfte am Limit“ seien und Familien verarmten. Man widersetze sich mit der Aktion den angeblichen „Kriegsvorbereitungen“.
Zuletzt hatte ein von Aktivisten und Aktivistinnen abgestellter schwarzer Sarg vor der Kölner CDU-Geschäftsstelle für Wirbel gesorgt. Die Aktion im Januar 2025 stand im Zusammenhang mit dem damals geplanten „Zustrombegrenzungsgesetz“. (mt/iri/red)