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Trump-Hammer trifft auch DeutschlandPräsident: USA „geplündert und vergewaltigt“ – jetzt will er zurückschlagen

Donald Trump bleibt bei seiner fragwürdigen Rhetorik, nun setzt er aber seine Drohungen um. Das trifft die EU und damit auch Deutschland.

Jetzt machen die Vereinigten Staaten endgültig Ernst!

US-Präsident Donald Trump (78) hat neue Zölle für Handelspartner weltweit angekündigt. Importe aus der Europäischen Union werden mit Aufschlägen von 20 Prozent belegt, solche aus China sogar mit einem Zoll von 34 Prozent, wie Trump am Mittwoch (2. April 2025) in einer Rede in Washington sagte.

Als „Mindestsatz“ für andere Länder nannte er zehn Prozent. Trump warf selbst engen Handelspartnern vor, die USA mit ihrer Zollpolitik „geplündert und vergewaltigt“ zu haben.

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Donald Trump: Zoll-Ankündigung aggressiver Schritt der US-Regierung

Der Präsident wollte im Anschluss an seine Rede im Rosengarten des Weißen Hauses ein Dekret für die sogenannten reziproken Zölle unterzeichnen. Der Auftritt stand unter dem Motto „Mach Amerika wieder wohlhabend“ (Make America Wealthy Again). Der Kurs des US-Dollars gab während seiner Ansprache gegenüber dem Euro nach.

Es ist der bisher aggressivste und folgenschwerste Schritt in der Handelspolitik des US-Präsidenten. Dies dürfte die Weltwirtschaft im erheblichen Maße belasten. Ein Handelskrieg mit der EU scheint nun unausweichlich. „Sie zocken uns ab. Es ist so traurig, das zu sehen. Es ist so erbärmlich“, sagte Trump mit Blick auf die Europäer.

Der Republikaner hatte den Tag der Verkündung vorab als „Tag der Befreiung“ angepriesen und die Verhängung wechselseitiger Zölle angekündigt. Das bedeutet im Prinzip, dass die USA überall dort ihre Zölle entsprechend im Verhältnis anheben, wo sie derzeit weniger verlangen als ihre Handelspartner. Nun will er ein höchst komplexes System einführen, das sowohl wechselseitige als auch pauschale Strafabgaben enthält.

Zölle in Höhe von zehn Prozent sollen universell auf Importe aus allen Ländern in die Vereinigten Staaten gelten. Jenseits davon soll es individuelle Strafabgaben geben, die je nach Land variieren. Dabei werden besonders jene Länder ins Visier genommen, die aus Sicht der USA besonders hohe Handelsbarrieren für amerikanische Produkte haben. Trump moniert neben Zölle immer wieder andere Handelshemmnisse wie Importvorgaben, Subventionen oder andere Regularien.

„Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem die amerikanische Industrie wiedergeboren wurde, als der Tag, an dem Amerika sein Schicksal zurückerobert hat, und als der Tag, an dem wir begonnen haben, Amerika wieder reich zu machen“, sagte Trump. „Jahrzehntelang wurde unser Land geplündert, gebrandschatzt, vergewaltigt und ausgeplündert, von nahen und fernen Nationen, von Freunden und Feinden gleichermaßen.“ Dies sei nun vorbei. Trump sprach von einem der wichtigsten Tage in der US-Geschichte. Das „goldene Zeitalter“ der USA komme zurück. (dpa/afp)