Kritik trotz TabellenführungFC-Verteidiger gibt zu: „Auch wir sehnen uns nach besserem Fußball“

Leart Pacarada spricht vor dem Spiel gegen Hertha BSC unter anderem über den Sieg am vergangenen Spieltag gegen Paderborn, blickt aber auch auf die kommende Partie.

Der 1. FC Köln führt nach dem 27. Spieltag die Tabelle der 2. Bundesliga an und hat vier Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten 1. FC Kaiserslautern.

Vor der Partie des 1. FC Köln gegen Hertha BSC am kommenden Samstag (5. April2025, 20:30 Uhr/Sky, Sport1 und im Liveticker auf EXPRESS.de) äußerte sich Leart Pacarada (30) am Mittwoch (2. April) nach dem Training in der Mixed Zone.

„Man kann es leider nicht jedem recht machen“

FC-Linksverteidiger Leart Pacarada über…

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...den Big Point gegen Paderborn: „Das gibt uns sehr viel Rückenwind, vor allem, weil wir das Gefühl haben, dass man uns das nicht zugetraut hat. Das war eine echte Genugtuung. Es war ein wichtiger Sieg zum richtigen Zeitpunkt. Da kann man schon stolz auf die Mannschaft sein.“

...das aktuelle Punktepolster: „Wir haben uns die gute Ausgangsposition über die letzten Monate erarbeitet. Wir dürfen dennoch keinen Deut nachlassen, weil wir wissen, wie schnell es gehen kann. Wir tun gut daran, die Tabelle außer Acht zu lassen.“

...den viel zitierten Schulterschluss: „Es geht darum, als Mannschaft Geschlossenheit zu zeigen. Wenn man weiß, wie es rund um den Verein drunter und drüber gehen kann, dann ist es wichtig klar zu bleiben und als Mannschaft an sich zu glauben.“

...den Umgang mit Kritik: „Obwohl ich auf Länderspielreise war, habe ich die Kritik nach dem Testspiel mitbekommen. Natürlich versuchen wir den bestmöglichen Fußball zu spielen, trotzdem musst du die Punkte holen - das ist, was zählt. Man kann es leider nicht jedem recht machen. Wir sehnen uns nach manchen Spielen auch nach besserem Fußball, weil wir uns das selber abverlangen. Es ist normal, dass man da eine Art Gegenwind verspürt, wir dürfen das aber nicht zu nah an uns ranlassen. Siege sind dann doch wichtiger und die haben wir in den letzten Monaten regelmäßig geholt.“

...seine Rolle als Innenverteidiger: „Es war nicht neu für mich, ich habe es schon in Kaiserslautern gespielt. Es hat Spaß gemacht, ich hatte viele Ballaktionen. Mit dem Ball war ich breit unterwegs, habe da quasi Linksverteidiger gespielt. Ich fand es gut und nicht nur gerade befriedigend. Ich habe mich wohl gefühlt, aber klar ist, dass ich mich außen am wohlsten fühle.“

...den Gegner Hertha: „Sie haben einen komischen Saisonverlauf. Die 2. Liga ist echt verrückt, da kann jeder jeden schlagen. Hertha ist qualitativ sehr gut besetzt, aber auch die Hertha ist ein Verein, den man in seinem Gesamtpaket erstmal bewältigen muss. Aber wenn die in einen Flow kommen, sind sie schwer aufzuhalten. Es wird ein umkämpftes, ausgeglichenes Spiel. Wir wissen, worauf es ankommt, wir haben schon zweimal in dieser Saison gegen sie gewonnen.“

...Hertha-Star Fabian Reese: „Es freut mich für ihn persönlich, dass er nach einer schweren Verletzung zurückgekommen ist. Ich könnte aber neben ihm noch acht, neun Spieler andere Spieler aufzählen, die ein Spiel entscheiden können. Wir sollten uns daher nicht nur auf Reese konzentrieren.“