Mit welchem Personal kann der 1. FC Köln das Heimspiel gegen Hertha BSC bestreiten? Trainer Struber sprach über die Lage am Geißbockheim.
Etliche Kölner SorgenkinderYoungster auch betroffen: Struber bestätigt mehrere Ausfälle gegen Hertha
Der 1. FC Köln trifft am Samstagabend (5. April 2025) auf Hertha BSC. Um 20.30 Uhr ist Anpfiff im Rhein-Energie-Stadion (Sport1, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de).
Die Kölner konnten in dieser Saison schon zweimal gegen die Hertha gewinnen, im Hinspiel gab es einen 1:0-Erfolg und im Pokal-Achtelfinale setzte sich der FC mit einem 2:1-Sieg nach 120 Minuten durch. Doch vor dem anstehenden Duell mit den Hauptstädtern haben die Kölner ein paar personelle Sorgenkinder.
1. FC Köln muss einige Ausfälle verkraften
Am Donnerstag (3. April) sprach FC-Coach Gerhard Struber (48) über den Stand bei den verletzten oder gesundheitlich angeschlagenen Spielern.
Kapitän Timo Hübers (28) konnte seit Tagen auch nicht trainieren, er lag mit einem Magen-Darm-Virus flach. Für ihn und auch Neo Telle, der erkrankt ist, wird es nichts mit einem Einsatz am Samstag: „Hübers und Telle fallen krankheitsbedingt aus“, bestätigt der Coach.
Auch bei Stürmer Damion Downs (20) ist nach seinem Handbruch inklusive Operation noch Vorsicht angesagt. Er konnte zwar Teile des Teamtrainings absolvieren, ein Einsatz gegen die Hertha ist aber ausgeschlossen, wie Struber berichtet: „Das kommt noch einen Zacken zu früh. Er wird am Montag dann wieder voll ins Training einsteigen.“
Dejan Ljubicic (27) humpelte am Mittwoch nach dem Training zum Auto. Er hatte während der Einheit etwas am Fuß abbekommen, verpasste deshalb die Einheit am Donnerstag.
Da sieht es bei Luca Waldschmidt (28) schon besser aus. Er konnte zwar am Dienstag und Mittwoch nur individuell trainieren, weil er sich in Paderborn eine kleine, aber schmerzhafte Blessur zugezogen. Dafür stand er dann am Donnerstag wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Platz. Struber sagt: „Wir hoffen, dass er die Schmerzen ertragen kann und dass er am Samstag dabei ist.“
Bei Innenverteidiger Dominique Heintz (31) sieht es auch besser aus, er ist nach seinem Muskelfaserriss wieder im Training, machte aber in dieser Woche bislang nicht alle Übungen mit. Struber geht dennoch davon aus, „dass er verfügbar ist.“
Youngster Julian Pauli (19) macht nach seiner Gehirnerschütterung weiter Fortschritte, stand zuletzt aber in Paderborn noch nicht im Kader. Struber sprach auch über die schwerer verletzten Spieler Jusuf Gazibegovic (24, Syndesmoseriss) und Linton Maina (25) (Sprunggelenksverletzung): „Da dauert es noch ein bisschen, aber auch bei ihnen stehen die Prognosen auf eine baldige Rückkehr sehr gut.“