Eine der Szenen der Saison im DFB-Pokal! Sebastian Hoeneß kommt zum ZDF-Interview und ist dann einfach weg.
Hoeneß rennt im ZDF-Interview davonBei dieser Frage weiß der Stuttgart-Trainer sofort, dass für ihn Schluss ist

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Sebastian Hoeneß rennt nach dem Einzug ins DFB-Pokalfinale des VfB Stuttgart am 2. April 2025 im ZDF-Interview davon.
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt für Sebastian Hoeneß!
Vor rund zwei Jahren übernahm der 42-Jährigen den Trainer-Job beim VfB Stuttgart in akuter Abstiegsgefahr. Nun steht er vor dem Ende seiner dritten Spielzeit als Coach der Schwaben vor dem dritten Highlight.
VfB Stuttgart steht im DFB-Pokal-Endspiel: Sebastian Hoeneß bricht ZDF-Interview ab
2023 gelang dem VfB die Last-Minute-Rettung in der Relegation, 2024 die Vize-Meisterschaft in der Bundesliga – und 2025 schaffen es die Stuttgarter mal wieder ins DFB-Pokal-Endspiel.
Nach dem 3:1-Erfolg im Halbfinale gegen RB Leipzig am Mittwochabend (2. März 2025) war für die Spieler kein Halten mehr. Für Sebastian Hoeneß hingegen ging es erst zum Interview im ZDF – die Medienpflichten müssen nun einmal sein.
Wobei Hoeneß im Moment des großen Jubels zeigte, dass sich auch das lösen lässt. Nach einigen Fragen von Moderatorin Kathrin Müller-Hohenstein (59) machte Hoeneß charmant deutlich, dass er mitten im Interview Schluss machen will.
Angesprochen auf das kommende Bundesliga-Spiel am Samstag (5. April, 15.30 Uhr) in Bochum sagte der 42-Jährige: „Darüber mache ich mir gleich Gedanken, aber ich muss jetzt bitte auf das Foto.“ Hoeneß erklärte, er dürfe darauf nicht fehlen und fragte höflich: „Ist das okay?“
Bei dem Vorausblick wusste der 42-Jährige offenbar: Meine Pflicht ist hier getan, nun ist es okay, sich zu verabschieden. Denn das Bundesliga-Geschehen am Wochenende spielt nach so einem Abend noch keine Rolle.
Dabei schaute Hoeneß hinter sich in Richtung VfB-Fankurve, wo sich Spieler und Trainerteam zu einem Siegerfoto vor den Fans aufstellten. Müller-Hohensteins Reaktion: Sie lacht drüber und reißt ihm das Mikrofon aus der Hand, sodass sich Hoeneß auf den Weg machen kann.
Der Stuttgart-Trainer ließ auch keine Zeit verstreichen und rannte vom ZDF-Tisch in Richtung Fünfmeterraum. Wie emotional er nach dem Einzug ins Pokalfinale war, wurde auch deutlich, dass der ansonsten durchaus in sich ruhende Coach kurzerhand im Sechzehner zur Grätsche ansetzte.
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Das wurde natürlich von den zehntausenden VfB-Fans sowie der Mannschaft gefeiert. Nach der Pokal-Party in Bielefeld am Dienstagabend (1. April) wurde auch in Stuttgart die Nacht zum Tag gemacht.
Davor musste Hoeneß in den Katakomben aber noch zur Pressekonferenz, dort äußerte er sich nochmal zu seinem Jubellauf: „Ob man es einen Sprint nennen kann, weiß ich nicht, aber für meine Verhältnisse war es ein Sprint, für andere war es wahrscheinlich ein Dauerlauf. Auf jeden Fall wollte ich sehr schnell hin.“
Und weiter: „Ich habe ein Interview gegeben beim ZDF und habe dann auf dem Bildschirm gesehen, dass die Mannschaft und alle Betreuer und alle sich im Tor positionieren. Und dann musste ich das Interview abbrechen, weil ich auch gerne auf dem Foto sein wollte.“ Er habe gedacht, dass der Rasen feucht sei und er reinrutschen könne. „Das hat nicht so gut funktioniert. Aber ich wollte natürlich dabei sein.“