Bei der Pokal-Übertragung im ZDF kam es am Mittwochabend zu erheblichen Ton-Problemen. Kommentator Oliver Schmitt entschuldigte sich zwischenzeitlich für die Unannehmlichkeiten.
Völlige Verwirrung im ZDFLive-Panne im DFB-Pokal-Halbfinale! Beim Tor geht im TV nichts

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Enzo Millot (l.) und Arthur Vermeeren beim Pokal-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig am Mittwochabend (2. April 2025).
Im Halbfinale des DFB-Pokals standen sich am Mittwochabend (2. April 2025) der VfB Stuttgart und RB Leipzig auf dem Platz gegenüber.
Gegen 22.40 Uhr stand fest: Der VfB Stuttgart trifft am 24. Mai 2025 im Endspiel in Berlin auf Drittligist Arminia Bielefeld, der sich gestern sensationell mit 2:1 gegen Bayer Leverkusen durchgesetzt hat .
DFB-Pokal: Ton-Chaos bei Live-Übertragung im ZDF
Die Schwaben legten gut los, gingen durch ein Traumtor von Angelo Stiller (5.) und Nick Woltemade (57.) mit 2:0 in Führung. Ausgerechnet beim Anschlusstreffer von Benjamin Sesko in der 62. Minute kam es dann zu einem kuriosen Vorfall bei der TV-Übertragung im ZDF.
Der RB-Star schob das Spielgerät in die Maschen, doch im linearen TV war kein Torschrei vom Kommentator Oliver Schmitt zu hören. Nur noch die Stadion-Kulisse war zu hören. Doch im ZDF-Stream in der Mediathek lief dagegen zunächst noch alles ganz normal.
Als Schmitt dann kurze Zeit später im Fernsehen wieder zu hören war, gab es in der Mediathek ein Echo und Schmitt war doppelt zu hören. Völliges Chaos beim TV-Sender!
Es schien fast so, dass das ZDF nach dem Tonausfall im linearen Fernsehen eine weitere Tonspur drübergelegt hatte und es in der Mediathek deswegen zu einem Echo kam.
Schmitt entschuldigte sich daraufhin für die Unannehmlichkeiten: „Sollte bei ihnen zu Hause der Ton nicht vollständig und in gewohnter Qualität ankommen, tut uns das leid. Manch einer wird sich auf freuen, dass der Kommentator nicht durchdringt. Wir wissen noch nicht, woran es lag. Wir arbeiten weiter daran und geloben Besserung.“
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Kurze Zeit später war das Problem dann wieder behoben und die Zuschauerinnen und Zuschauer, egal ob im linearen Fernsehen oder der Mediathek, konnte das Spiel wieder mit normalem Ton verfolgen. In der Schlussphase erhöhte der VfB dann noch auf 3:1 – die Entscheidung. Der Jubel beim Schlusspfiff war dann wieder zu hören – sowohl im TV als auch im Stream.