Der 1. FC Köln ist erst in der Verlängerung des DFB-Pokal-Viertelfinals mit 2:3 bei Bayer Leverkusen ausgeschieden. Ein Ex-FC-Profi hat die Kölner für ihren großen Kampf jetzt gelobt.
Pokal-Aus in LeverkusenEx-FC-Profi lobt großen Köln-Fight: „War interessant zu sehen“
Wenn ein Zweitligist den Double-Sieger am Rande einer Niederlage hat, dann schaut natürlich auch Ralph Hasenhüttl (57) genau hin.
„Ich weiß nicht, ob ich in meinem Job richtig wäre, wenn ich so ein Spiel nicht anschauen würde“, sagte der Trainer von Bundesligist VfL Wolfsburg am Tag nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln (3:2 n.V.).
Ralph Hasenhüttl über 1. FC Köln: „Sehr gute Leistung“
Zum einen sind nämlich auch die Wölfe noch im Pokal vertreten, müssen dort am 26. Februar bei RB Leipzig ran. Zum anderen kommt Bayer am Samstag (8. Februar, 15.30 Uhr/Sky) in die Autostadt.
„Trotz 120 Minuten hatte ich nicht das Gefühl, dass sie auf dem Zahnfleisch gehen. Das können wir vergessen, das ist eine topfitte Mannschaft, die kann marschieren“, sagte Hasenhüttl, der in seiner aktiven Profi-Karriere von 1998 bis 2000 für den FC spielte.
Köln habe „so ähnlich gespielt, wie wir es machen. Es war schon interessant zu sehen, was gegen eine Topmannschaft alles möglich ist“, sagte Hasenhüttl, der seinem österreichischen Landsmann und FC-Coach Gerhard Struber (48) „zu einer sehr guten Leistung“ gratulierte.
Seine Erkenntnisse vom Gegner, der in der Liga seit 26 Auswärtsspielen in Serie nicht verloren hat?
„Leverkusen hat kaum eine Schwachstelle im Kader und mit Wirtz haben sie einen überragenden Spieler, der jedes Spiel entscheiden kann“, sagte Hasenhüttl, der für den verletzten Torhüter Kamil Grabara (26) erneut Marius Müller (31) bringen wird.
Aber auch seine Mannschaft sei „hungrig und gut vorbereitet. Wir haben die Chance, die Serie zu brechen.“ (sid)