Zuletzt fehlten dem 1. FC Köln zwei Top-Scorer: Damion Downs und Linton Maina. Doch für den Saisonendspurt ist Trainer Struber durchaus optimistisch.
„Funktioniert richtig gut“Struber optimistisch: Zwei FC-Stars schneller zurück als gedacht?
Der 1. FC Köln musste zuletzt auf seine zwei Topscorer verzichten: Damion Downs (20) und Linton Maina (25) steuerten in dieser Zweitligasaison bereits jeweils 13 Scorerpunkte bei.
Downs kommt dabei auf neun Tore und vier Vorlagen, Kollege Maina glänzte mit zehn Vorlagen und drei Treffern. Nach dem 0:1 in Karlsruhe am 1. März 2025 fielen beide Offensivstars aus. Downs musste an der gebrochenen Hand operiert werden, Maina verletzte sich am Sprunggelenk, kam ohne OP aus.
1. FC Köln: Downs eine Option fürs Spiel in Paderborn?
Struber sagte am Donnerstag (19. März) über seine Profis: „Bei Damion sieht die Rehabilitation gut aus, es funktioniert alles richtig gut. Jetzt geht es darum, wie es ihm mit der Handschiene geht auf dem Platz.“
Schon in der neuen Woche soll Downs wieder ins Kölner Mannschaftstraining einsteigen. Struber erklärt: „Dann sehen wir: Wie geht er damit um, wie kann er ins Performen kommen. Das werden die Trainings zeigen. Wir wollen ihn so schnell wie möglich teilintegrieren und schauen, wie es läuft.“
Downs könnte bei optimalem Verlauf also schon beim nächsten Top-Spiel wieder eine Option sein. Nach der Länderspielpause muss Köln am Samstag (29. März, 13 Uhr, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) beim SC Paderborn ran.
Die Ausgangslage ist brisant: Köln ist nach 26 Spieltagen Tabellenzweiter mit 47 Punkten, Paderborn lauert dahinter mit 45 Punkten. An der Tabellenspitze thront der Hamburger SV mit 48 Zählern.
Maina ist für Paderborn eher kein Thema, doch auch bei dem schnellen Außenstürmer, der sich im Fuß ein Außenband gerissen hatte, ist Struber optimistisch für das Saisonfinale.
Der FC-Coach sagt: „Natürlich ist die Hoffnung sehr, sehr groß, dass er noch Spiele macht. Ich finde, er macht gerade richtig gute Schritte und ist seinem ganzen Programm eine Woche voraus. Da schauen wir, dass wir ihn relativ bald wieder zurück im Training haben“.
Struber muss aber deutlich mehr Geduld haben als bei Downs, denn „wir sprechen hier bei Linton von einer Knöchelverletzung, die schon schwerwiegender war“. Einen konkreten Comeback-Plan gibt es bei Maina nicht, aber bei optimalem Verlauf könnte er noch die letzten drei Saisonspiele im Mai gegen Regensburg, Nürnberg und Kaiserslautern absolvieren.